Berufsunfähigkeitsversicherung

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist neben der privaten Unfallversicherung die wichtigste Invaliditätsversicherung. Sie sichert den Versicherungsnehmer gegen Berufsunfähigkeit ab. Durch Leistungen in Form der monatlichen Berufsunfähigkeitsrente schließt sie damit die Versorgungslücke, die der Gesetzgeber hinterlässt. Denn für alle Personen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, gibt es keinen gesetzlichen Schutz mehr. Die gesetzliche Rentenversicherung leistet nur noch im Falle einer Erwerbsunfähigkeit im Rahmen einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Jeder Arbeitnehmer, egal ob Angestellter, Beamter oder Selbständiger, kann mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung finanzielle Risiken bei Verlust der eigenen Arbeitskraft absichern. Die in der Berufsunfähigkeitsversicherung vertraglich individuell festgelegte Rentenhöhe sollte immer ca. 70 % bis 80 % des letzten Nettogehalts betragen. Für den Fall einer Berufsunfähigkeit kann man eine Versicherung abschließen, die in Kombination mit einer Rürup-Rente staatlich gefördert wird.