So arbeitet unser Firmenwagenrechner / Dienstwagenrechner

Unser Firmenwagenrechner berücksichtigt alle Daten, die zur Berechnung des steuerlichen Effekts nötig sind. Nutzen Sie zur Berechnung des Steuervorteils die Ein-Prozent-Regel, dann geben Sie zuerst den Listenpreis des Fahrzeugs an. Dann ist eine Angabe zur Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz erforderlich. Sie wird benötigt, weil Sie das Fahrzeug natürlich nutzen werden, um den Weg zur Arbeit zurückzulegen. In der Regel wird Ihr Arbeitgeber eine Selbstbeteiligung an den Betriebskosten von Ihnen verlangen. Das können die Benzinkosten sein, doch auch eine Beteiligung an weiteren Betriebskosten wie Steuern und Versicherungen können anfallen. Tragen Sie hier auch ein, ob die Selbstbeteiligung pro Monat oder jährlich angesetzt wird. Schließlich müssen Sie Ihren Bruttolohn pro Monat eingeben. Um alle Daten steuerlich korrekt verarbeiten zu können, geben Sie jetzt Ihre Steuerklasse, Ihr Bundesland, Ihr Geburtsjahr sowie mögliche Freibeträge pro Monat an. Diese können Sie beispielsweise für hohe Fahrtkosten oder für Verluste aus Vermietungen und Verpachtungen beantragen. Auch ein Kinderfreibetrag darf eingetragen werden. Ihre steuerlichen Angaben werden um die Kirchensteuer sowie um Ihre Angaben zur Rentenversicherung und zu Ihrer Krankenversicherung ergänzt. Jetzt hat der Firmenwagenrechner alle Angaben, die er zur Ermittlung des Steuereffekts benötigt.

Kommt die Ein-Prozent-Regelung nicht zum Tragen oder wollen Sie den steuerlichen Effekt bei Führung eines Fahrtenbuchs ermitteln, wählen Sie die Berechnung anhand des Reiters „Fahrtenbuch“. So haben Sie beide Varianten zur Ermittlung des Steuervorteils zur Auswahl und können mit wenigen Eingaben herausfinden, welche Alternative besser für Sie geeignet ist.

So aussagekräftig ist das Ergebnis

Unser Firmenwagenrechner gibt Ihnen einen ersten Ausblick auf Ihr zu erwartendes Nettoeinkommen mit und ohne Firmenwagen. Schon ein günstiger Firmenwagen wird einen steuerlichen Effekt haben. Die Differenz entspricht Ihrem Eigenanteil. Das heißt, der Betrieb stellt Ihnen einen Firmenwagen zur Verfügung, den Kaufpreis müssen Sie nicht selbst bezahlen. Sie haben lediglich einen Selbstbehalt pro Monat zu tragen. Dieser dürfte aber in der Regel deutlich unter den Kosten sein, die ein eigener Wagen kostet. Berücksichtigen Sie nämlich, dass ein Wagen neu gekauft werden muss, dass dazu Geld zurückgelegt werden muss, dass Sie einen Kredit aufnehmen müssen, dass Steuern und Benzinkosten zu zahlen sind, wird klar, dass die Selbstbeteiligung, die Ihr Arbeitgeber verlangt, in der Regel unter Ihren eigenen Kosten liegen wird. Deshalb haben Sie zum Ausgleich einen Steuereffekt zu tragen, der sich durch ein geringeres Nettoeinkommen bemerkbar macht. Das Ergebnis unseres Firmenwagenrechners gibt also Auskunft darüber, wie sich Ihr Nettoeinkommen durch Ihren Firmenwagen pro Jahr verringert. Anhand der Zahlen können Sie sich leicht entscheiden, ob ein kleiner oder ein großer Wagen für Sie in Frage kommt oder ob Sie vielleicht ganz auf ein Firmenfahrzeug verzichten und sich ein eigenes Auto zulegen.

Diese Kennzahlen berücksichtigt unser Firmenwagen- / Dienstwagenrechner

Die Berechnung des Steuervorteils bei einem Firmenwagen ist recht komplex. Unser Rechner greift deshalb auf die aktuellen steuerlichen Vorgaben zu und ermittelt die steuerlichen Auswirkungen. Nutzen Sie Ihren Firmenwagen auch privat, entsteht Ihnen ein geldwerter Vorteil, den Sie versteuern müssen. Die Nutzung des Firmenfahrzeugs entspricht also praktisch einem zusätzlichen Einkommen, das der Einkommenssteuer unterliegt. Die Versteuerung wird pauschal anhand der sogenannten Ein-Prozent-Regel berechnet oder durch ein Fahrtenbuch ermittelt. Unser Rechner erlaubt Ihnen die Berechnung nach beiden Varianten. Die Ein-Prozent-Regelung ist für Sie als Autofahrer natürlich etwas komfortabler als die Führung eines Fahrtenbuchs. Ob sich steuerlich daraus Vor- oder Nachteile ergeben, können Sie mit Hilfe unseres Firmenwagenrechners leicht ermitteln.

Beachten Sie bitte, dass Sie zwar die Wahl zwischen der Ein-Prozent-Regelung und der Führung eines Fahrtenbuchs haben. Haben Sie sich Ihrem Arbeitgeber gegenüber aber einmal festgelegt, müssen Sie pro Kalenderjahr und Fahrzeug bei dieser Wahl bleiben. Entscheiden Sie sich für die Wahl des Fahrtenbuchs, müssen Sie dieses sehr genau führen und anhand des Buchs belegen, wann Sie dienstliche und private Fahrten mit dem Wagen durchführen.

Wollen Sie sich beide Optionen für die steuerliche Berücksichtigung Ihres Firmenwagens offenhalten, müssen Sie vorsorglich ebenfalls ein Fahrtenbuch führen. Grundsätzlich können Sie dem Finanzamt gegenüber bei Ihrer Steuererklärung eine andere Wahl treffen als gegenüber Ihrem Arbeitgeber. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass das Fahrtenbuch geführt werden muss, wenn Sie sich zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht sicher sind, welche Variante Sie anwenden wollen. Die Führung des Fahrtenbuchs ist also eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit Sie sich im Folgejahr bei der Erstellung der Steuererklärung alle Varianten offen halten.

Die Ein-Prozent-Methode als bequeme Variante

Grundsätzlich dürfte die Wahl der Ein-Prozent-Methode für Sie als Autofahrer bequemer sein als die Führung eines Fahrtenbuchs. Sie setzen dann jeden Monat ein Prozent des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der ersten Zulassung an. Selbst wenn Sie das Auto nur von Zeit zu Zeit nutzen und nicht täglich im Einsatz haben, darf der Monatswert nicht gekürzt werden. Nur wenn Sie einen Monat lang das Fahrzeug gar nicht nutzen, weil Sie beispielsweise in Urlaub sind, muss der Wert nicht angesetzt werden. Mit der Ein-Prozent-Variante decken Sie alle steuerlichen Effekte ab und müssen keine weiteren Faktoren berücksichtigen. Im Bruttolistenpreis fließen auch die Kosten einer Sonderausstattung sowie die Umsatzsteuer ein. Diese Regelung gilt auch dann, wenn Ihr Arbeitgeber keine Umsatzsteuer zahlt. Die Ein-Prozent-Regel können Sie für jedes Fahrzeug anwenden, das Sie als Firmenwagen privat nutzen.