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Meilen gegen Jahresgebühr: die Rechnung für Blue und Gold
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- Alle vier Karten sammeln im selben Programm: eine Prämienmeile je 2 Euro Kartenumsatz, gutgeschrieben auf ein Miles-&-More-Konto.
- Miles & More nennt für seine Meilen selbst einen Preis: Der monatliche Kartenpreis lässt sich in Meilen bezahlen – 5,50 Euro entsprechen 1.650 Meilen. Das sind rund 300 Meilen je Euro oder 0,33 Cent je Meile.
- Wer Meilen in Points für einen Vielfliegerstatus tauscht, holt mehr heraus: In der Frequent-Traveller-Aktion ersetzen 80.000 Meilen eine Zahlung von 650 Euro – 0,81 Cent je Meile.
- Die Gold Credit Card bringt zum Meilensammeln ein Versicherungspaket mit: Reiserücktritt und Reiseabbruch bis 5.000 € je Reise, Mietwagen-Zusatz bis 75.000 € und eine Reise-Krankenversicherung ohne Höchstsumme.
- Bei Umsätzen in Fremdwährung entscheidet nicht die Meile, sondern das Auslandseinsatzentgelt: Die Eurowings Kreditkarte Premium rechnet weltweit mit 0 % ab, die Miles-&-More-Karten mit 1,95 %.
Meilen sind eine Währung ohne Kurszettel – deshalb lässt sich schwer sagen, ob eine Jahresgebühr von 138 € durch das Meilensammeln wieder hereinkommt. Miles & More macht die Rechnung aber möglich, weil das Programm seine Meilen an zwei Stellen selbst in Euro bewertet: beim monatlichen Kartenpreis, den man in Meilen begleichen kann, und beim Kauf eines Vielfliegerstatus. Aus diesen beiden veröffentlichten Kursen und der Sammelrate ergibt sich für jede der vier Karten ein Umsatz, ab dem allein die Meilen den Kartenpreis tragen. Diese Seite rechnet das durch – und zeigt, welche Leistungen in der Rechnung gar nicht auftauchen, aber oft mehr wert sind als die Meilen selbst (Stand: 16.09.2026).
Was eine Meile wert ist: drei belegte Einlösewege
Bonusprogramme veröffentlichen ihren Meilenkurs normalerweise nicht. Miles & More tut es indirekt an drei Stellen, und die drei Werte liegen weit auseinander – welcher für Sie gilt, hängt davon ab, wofür Sie die Meilen ausgeben.
| Einlöseweg | Was der Anbieter nennt | Wert je Meile |
|---|---|---|
| Monatlicher Kartenpreis in Meilen zahlen | Blue 5,50 Euro = 1.650 Meilen; Gold 11,50 Euro = 3.450 Meilen; Frequent Traveller 5,41 Euro = 1.625 Meilen | rund 0,33 Cent |
| Meilen in Points tauschen und damit einen Status kaufen | Frequent-Traveller-Angebot bis 30.09.2026: 650 Euro oder 80.000 Meilen | 0,81 Cent |
| Meilen dazukaufen (Zusatzpaket Miles Plus) | Miles Plus 6.000 kostet 8,90 Euro im Monat, also 106,80 Euro im Jahr, für bis zu 6.000 Zusatzmeilen | 1,78 Cent (Kaufpreis, nicht Gegenwert) |
| Quelle: Miles & More Kartenleistungen und Preis- und Leistungsverzeichnis Stand Juli 2026, abgerufen am 16.09.2026. Der Kurs von 300 Meilen je Euro gilt für die Hauptkarten; bei den Partnerkarten liegt er mit 1.350 Meilen für 4,40 Euro und 2.400 Meilen für 7,90 Euro geringfügig darüber. | ||
Der erste Kurs ist der vorsichtige: Wer seine Meilen einfach gegen den Kartenpreis verrechnet, bekommt 0,33 Cent je Meile und braucht dafür nichts zu planen – ab 1.350 Meilen ist das möglich. Der zweite Kurs ist der ehrgeizige: Er entsteht nur, wenn Sie Meilen in Points eintauschen und damit einen Vielfliegerstatus erreichen oder halten. Der Tausch ist begrenzt auf einmal je Kalenderjahr und höchstens 25.000 Meilen, gestaffelt in Paketen von 5.000 Meilen für 20 Points bis 25.000 Meilen für 100 Points; Willkommens-, Mehrfach- und Aktionsmeilen sind ausgenommen. Der dritte Wert ist kein Gegenwert, sondern ein Preis: Für dazugekaufte Meilen zahlen Sie mehr als das Fünffache dessen, was dieselbe Meile beim Kartenpreis wert ist.
Prämienflüge lassen wir in dieser Rechnung bewusst außen vor. Was ein Flug an Meilen kostet, hängt bei Miles & More von Strecke, Klasse und Verfügbarkeit ab und wird nicht als fester Kurs veröffentlicht – jede Zahl dazu wäre geschätzt. Die beiden oberen Kurse dagegen stehen schwarz auf weiß in den Bedingungen des Anbieters.
Wie schnell sich Meilen ansammeln
Die Sammelrate ist bei allen vier Karten dieselbe: eine Prämienmeile je 2 Euro Kartenumsatz, unabhängig davon, ob Sie bei einem Programmpartner oder im Supermarkt bezahlen. Nicht mitgezählt werden Entgelte und Jahresbeiträge, Bargeldverfügungen, Zinsen, Ein- und Auszahlungen auf das Kartenkonto sowie Überweisungen; stornierte Umsätze werden wieder abgezogen.
Aus Sammelrate und Kurs ergibt sich, was ein Euro Kartenumsatz zurückbringt. 2 Euro Umsatz bringen eine Meile, eine Meile ist 0,33 Cent wert – macht 0,17 Prozent Rückfluss. Wer den Statustausch nutzt, kommt auf 0,41 Prozent. Zum Vergleich: Eine Cashback-Karte, die 0,5 Prozent des Umsatzes gutschreibt, liegt über beiden Werten. Meilen lohnen sich also nicht wegen der Rate, sondern weil sie in Lufthansa-Prämien und in einen Status münden können, den es gegen Cashback nicht gibt.
Ab welchem Umsatz sich die Jahresgebühr rechnet
Jetzt lässt sich die Frage beantworten, um die es beim Kartenvergleich meistens geht: Ab welchem Jahresumsatz tragen die Meilen allein den Kartenpreis? Die Tabelle rechnet beide Kurse gegen die Jahresgebühren aus unserer eigenen Produktdatenbank.
| Karte | Preis je Jahr | Umsatz bei 0,33 Cent je Meile | Umsatz bei 0,81 Cent je Meile |
|---|---|---|---|
| Eurowings Kreditkarte Classic | 29 € ab dem zweiten Jahr | 17.400 € | 7.100 € |
| Miles & More Blue Credit Card | 66 € | 39.600 € | 16.200 € |
| Eurowings Kreditkarte Premium | 99 € ab dem zweiten Jahr | 59.400 € | 24.400 € |
| Miles & More Gold Credit Card | 138 € | 82.800 € | 34.000 € |
| Preise aus unserer eigenen Produktdatenbank, abgerufen am 16.09.2026; Kurse aus den Bedingungen von Miles & More (Stand Juli 2026). Die Eurowings-Karten kosten im ersten Jahr für Neukunden 14,50 beziehungsweise 49,50 Euro, die Umsatzschwelle liegt dort entsprechend bei der Hälfte. | |||
Diese Zahlen sind die untere Grenze der Betrachtung, nicht ihr Ergebnis. Wer 15.000 Euro im Jahr über die Karte laufen lässt und die Meilen gegen den Kartenpreis verrechnet, bekommt bei der Gold Credit Card rund 25 Euro zurück – die restlichen gut 110 Euro zahlen das Versicherungspaket, den Marriott-Bonvoy-Status, die beiden entgeltfreien Bargeldabhebungen im Ausland und den Schutz der Meilen vor dem Verfall. Ob das ein guter Preis ist, entscheidet nicht die Meilenrechnung, sondern der nächste Abschnitt.
Blue oder Gold: was die 72 Euro Aufpreis kaufen
Zwischen den beiden Miles-&-More-Karten liegen 6 Euro im Monat, also 72 Euro im Jahr. Beide sammeln gleich schnell, beide schützen die gesammelten Meilen vor dem Verfall, solange der Kartenvertrag läuft. Der Unterschied steckt fast vollständig im Versicherungspaket, das die Deutsche Bank als Versicherungsnehmerin bei der AWP P&C, einer Gesellschaft der Allianz-Gruppe, für die Gold Credit Card abgeschlossen hat – die Blue Credit Card taucht in der Versicherungsbestätigung nicht auf.
| Leistung | Blue Credit Card | Gold Credit Card |
|---|---|---|
| Preis je Jahr | 66 € | 138 € |
| Partnerkarte je Jahr | 52,80 € | 94,80 € |
| Reiserücktritt und Reiseabbruch | nicht enthalten | bis 5.000 € je Reise, Selbstbehalt 10 %, mindestens 100 € |
| Reise-Krankenversicherung mit Rücktransport | nicht enthalten | ohne Höchstsumme, nur im Ausland, bis 90 Reisetage |
| Mietwagen-Zusatzversicherung | nicht enthalten | bis 75.000 €, Selbstbehalt 200 €, höchstens 30 Miettage |
| Bargeld im Ausland | 2 Prozent, mindestens 5 Euro | die ersten zwei Abhebungen je Kalenderjahr ohne dieses Entgelt |
| Meilen in Points tauschen | nicht möglich | einmal je Kalenderjahr bis 25.000 Meilen |
| Partnerleistungen | – | Marriott Bonvoy Silver Elite Status, Wolt+ ohne Grundgebühr, Avis-Nachlass, Flexiroam-Datenpakete |
| Quelle: Versicherungsbedingungen für die Lufthansa Miles & More Credit Card (AWP P&C S.A., Versicherungsnehmerin Deutsche Bank AG), Preis- und Leistungsverzeichnis Stand Juli 2026 und Kartenleistungen der Gold Credit Card, abgerufen am 16.09.2026, sowie unsere eigene Produktdatenbank. Bei der Bargeldabhebung im Ausland bleibt neben dem Transaktionsentgelt das Auslandseinsatzentgelt bestehen, dazu kann ein Entgelt des Automatenbetreibers kommen. | ||
Für 72 Euro Aufpreis bekommen Sie also drei Reiseversicherungen, deren Einzelpolicen zusammen regelmäßig mehr kosten. Zwei Bedingungen entscheiden darüber, ob sie im Schadenfall greifen: Reiserücktritt, Reiseabbruch und Mietwagen-Zusatz gelten nur, wenn die Reise beziehungsweise die Anmietung vollständig mit der Karte bezahlt wurde – buchen Sie Bausteine einzeln, ist nur das versichert, was über die Karte lief. Die Reise-Krankenversicherung gilt dagegen unabhängig vom Karteneinsatz und deckt Notfallbehandlung und Rücktransport ohne Höchstsumme; beim Rücktransport verlangen die Bedingungen, dass er medizinisch sinnvoll ist – eine deutlich weitere Formulierung als das „medizinisch notwendig“, das andere Anbieter verwenden. Mitversichert sind Familienangehörige und bis zu vier weitere Mitreisende.
Eurowings Classic und Premium: dieselben Meilen, andere Rechnung
Die beiden Eurowings-Karten der easybank – bis zum Markenwechsel firmierte die deutsche Niederlassung der BAWAG unter Barclays – schreiben ihre Meilen auf dasselbe Miles-&-More-Konto gut, mit derselben Rate von einer Meile je 2 Euro. Drei Dinge sind anders, und alle drei wiegen in der Rechnung schwerer als die Meilen.
Der Preis liegt niedriger, die Leistung ist gestaffelt
Die Classic kostet ab dem zweiten Jahr 29 € und bringt eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung über 5.000 € mit, dazu Fastlane an fünf deutschen Flughäfen und die kostenlose Mitnahme von Sportgepäck. Die Premium kostet 99 € und legt eine Auslandsreise-Krankenversicherung über 1.000.000 € sowie eine Mietwagen-Vollkasko über 75.000 € mit Selbstbeteiligung von 230 € obendrauf, dazu Priority Check-in, Fastlane an 20 Flughäfen, eine kostenlose Sitzplatzreservierung und ein zusätzliches Gepäckstück, wenn ein Kind unter zwölf Jahren mitreist. Beide Pakete decken Reisen bis 42 aufeinanderfolgende Tage ab und setzen voraus, dass die Reise im Heimatland beginnt und endet.
Die Meilen verfallen nach 36 Monaten
Bei den Eurowings-Karten bleiben gesammelte Meilen 36 Monate gültig – das ist die reguläre Miles-&-More-Regel. Die Karten der Deutschen Bank heben sie auf: Dort sind alle Meilen unbegrenzt gültig, solange der Kartenvertrag besteht, und nach einer Kündigung gilt eine Karenzzeit von mindestens drei Monaten nach Quartalsende. Wer auf eine große Prämie spart und wenig fliegt, kauft mit der Blue Credit Card für 66 € im Jahr vor allem diesen Verfallsschutz.
Eingelöst wird früher
Eurowings weist für seine Karten aus, dass Prämienmeilen schon ab 1.500 Meilen eingelöst werden können, etwa für Gutscheine, Hotelbuchungen oder eine Teilzahlung des Flugpreises über „Cash & Miles“. Für Wenigsammler ist das der praktischere Einstieg als ein Prämienflug, der deutlich mehr Meilen kostet.
Auslandseinsatz: der Posten, der die Meilen schlägt
Bei jedem Kartenvergleich, in dem Auslandsumsätze vorkommen, ist das Auslandseinsatzentgelt der größere Hebel als die Meilengutschrift. Ein Euro Umsatz bringt 0,17 bis 0,41 Cent an Meilenwert – ein Euro Umsatz in Fremdwährung kostet je nach Karte bis zu 1,99 Cent.
| Karte | Zahlen in Euro | Zahlen in Fremdwährung | Bargeld außerhalb Deutschlands |
|---|---|---|---|
| Miles & More Blue | 0 % | 1,95 % | 2 %, mindestens 5 € |
| Miles & More Gold | 0 % | 1,95 % | wie Blue, die ersten zwei Abhebungen je Kalenderjahr ohne Transaktionsentgelt |
| Eurowings Classic | 0 % | 1,99 % | gebührenfrei, Mindestbetrag 50 € |
| Eurowings Premium | 0 % | 0 % | gebührenfrei, Mindestbetrag 50 € |
| Preis- und Leistungsverzeichnisse der Deutschen Bank (Juli 2026) und der easybank (gültig ab 23.04.2026), abgerufen am 16.09.2026, sowie unsere eigene Produktdatenbank. Automatenbetreiber dürfen zusätzlich ein eigenes Entgelt erheben. Bei den Miles-&-More-Karten kommt bei Abhebungen außerhalb des Euroraums das Auslandseinsatzentgelt zum Transaktionsentgelt hinzu; innerhalb Deutschlands verlangt die easybank 4 Prozent, mindestens 5,95 Euro. | |||
Was das ausmacht, zeigt eine Rechnung mit einer runden Zahl: 5.000 Euro Jahresumsatz in fremder Währung kosten mit einer Miles-&-More-Karte 97,50 Euro Auslandseinsatzentgelt und bringen 2.500 Meilen, also rund 8 Euro Gegenwert. Mit der Eurowings Premium fällt das Entgelt weg, die Meilen fallen gleich hoch aus – die Ersparnis übersteigt hier die gesamte Jahresgebühr der Karte. Wer viel außerhalb des Euroraums zahlt, trifft die Entscheidung also an dieser Zeile, nicht an der Meilenrechnung. Weitere Karten ohne Fremdwährungsentgelt stehen im Vergleich der kostenlosen Kreditkarten.
Meilenverfall: der Unterschied, der nichts kostet
Der Verfallsschutz ist der einzige Vorteil der Miles-&-More-Karten, der ohne weitere Bedingung greift. Nach den Teilnahmebedingungen des Programms verfallen Prämienmeilen nach 36 Monaten. Inhaberinnen und Inhaber einer Blue oder Gold Credit Card der Deutschen Bank sind davon ausgenommen, und zwar ab Kartenausstellung, unabhängig vom Umsatz. Kündigen Sie die Karte, unterliegen die Meilen wieder dem Verfall, allerdings mit einer Karenzzeit von mindestens drei Monaten nach Ablauf des Quartals, in dem die Kündigung wirksam wurde.
In Zahlen: Wer 10.000 Euro im Jahr über die Karte laufen lässt, sammelt 5.000 Meilen jährlich. Für einen Prämienflug oder einen Statuskauf braucht es ein Vielfaches davon – ohne Verfallsschutz beginnt der Zähler alle drei Jahre von vorn. Für alle, die langsam auf ein großes Ziel sparen, ist das der eigentliche Grund für die Blue Credit Card.
Miles Plus und Versicherungs-Upgrade: Meilen und Schutz dazukaufen
Zu den Miles-&-More-Karten gibt es kostenpflichtige Zusatzpakete, die im Preis- und Leistungsverzeichnis stehen. Die Miles-Plus-Pakete verdoppeln die Sammelrate auf eine zusätzliche Meile je Euro Umsatz, bis zur jeweiligen Paketgrenze: 6.000 Meilen für 8,90 Euro im Monat, 12.000 für 15,90 Euro, 30.000 für 32,90 Euro und 60.000 für 59,90 Euro. Rechnerisch zahlen Sie damit zwischen 1,20 und 1,78 Cent je zusätzlicher Meile – mehr, als dieselbe Meile beim Kartenpreis wert ist. Die Pakete lohnen sich deshalb nur, wenn Sie die Meilen für etwas einlösen, das Ihnen mehr wert ist als der Kurs von 0,33 Cent, und wenn Sie die Paketgrenze mit Ihrem Umsatz tatsächlich ausschöpfen: Bei 60.000 Zusatzmeilen im Jahr sind 60.000 Euro Umsatz nötig.
Daneben stehen ein Versicherungs-Upgrade Gold für 5,90 Euro im Monat, Travel Security für 2,90 Euro, Travel Security Plus für 4,50 Euro und eine Shopping Guarantee für 2,90 Euro. Das Versicherungs-Upgrade ist nur für Inhaberinnen und Inhaber der Gold Credit Card und der Statuskarten buchbar. Die Pakete laufen zwölf Monate und verlängern sich automatisch, wenn nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.
Die Miles-&-More-Karten sind Kreditkarten mit flexibler Teilzahlung; der Sollzinssatz liegt laut Preis- und Leistungsverzeichnis bei 10,05 % im Jahr, das zinsfreie Zahlungsziel bei 30 Tagen. Bei den Eurowings-Karten nennt die easybank einen effektiven Jahreszins von 21,51 % bei Rückzahlung in Teilbeträgen und einen zinsfreien Zeitraum von bis zu 59 Tagen; für einzelne Ausgaben unter 500 Euro gibt es den Zahlplan mit einem Sollzins ab 0 Prozent, dessen Höhe von Kundenbeziehung, Bonität und Rückzahlungsverhalten abhängt. Ein Umsatz, der über Monate offen bleibt, kostet an Zinsen ein Vielfaches dessen, was er an Meilen einbringt. Wie die Voreinstellungen bei anderen Karten wirken, steht auf der Seite zur Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion.
Welche Karte zu welchem Umsatzprofil passt
| Ihr Profil | Passt am ehesten | Der Posten, der entscheidet |
|---|---|---|
| Wenig Umsatz, sparen auf eine große Prämie | Miles & More Blue Credit Card | Verfallsschutz – ohne ihn beginnt der Meilenzähler alle 36 Monate von vorn |
| Mehrere Reisen im Jahr, Pauschalreisen über die Karte gebucht | Miles & More Gold Credit Card | Versicherungspaket; Reise und Mietwagen müssen vollständig über die Karte laufen |
| Viel Umsatz außerhalb des Euroraums | Eurowings Kreditkarte Premium | Auslandseinsatzentgelt von 0 % – es schlägt jede Meilengutschrift |
| Häufige Kurzstrecke mit Eurowings, Gepäck und Sitzplatz wichtig | Eurowings Kreditkarte Premium | Sitzplatzreservierung, Priority Check-in und Fastlane gelten nur bei Buchung über eurowings.com mit Kartenzahlung |
| Einstieg mit kleinem Budget, Meilen nebenbei | Eurowings Kreditkarte Classic | Preis ab dem zweiten Jahr; im Euroraum fällt kein Auslandseinsatzentgelt an |
| Vielfliegerstatus im Blick | Miles & More Gold Credit Card | Meilentausch in Points, einmal je Kalenderjahr bis 25.000 Meilen |
| Die aktuellen Konditionen aller vier Karten stehen im Vergleich am Seitenanfang. Reisekarten anderer Anbieter finden Sie im Kreditkartenvergleich, die Übersicht des Silos auf der Seite Kreditkarten. | ||
Häufige Fragen zur Miles & More Kreditkarte
Das hängt vom Einlöseweg ab, und Miles & More beziffert zwei davon selbst. Verrechnen Sie Meilen mit dem monatlichen Kartenpreis, bekommen Sie rund 0,33 Cent je Meile: 5,50 Euro entsprechen 1.650 Meilen, 11,50 Euro entsprechen 3.450 Meilen. Tauschen Sie Meilen in Points und kaufen damit einen Vielfliegerstatus, kommen Sie auf 0,81 Cent: Das Frequent-Traveller-Angebot kostet 650 Euro oder 80.000 Meilen. Für Prämienflüge nennt das Programm keinen festen Kurs.
Nicht über die Meilen – die Sammelrate ist bei beiden gleich. Die 72 Euro Aufpreis im Jahr kaufen das Versicherungspaket, die zwei entgeltfreien Bargeldabhebungen im Ausland, den Meilentausch in Points und die Partnerleistungen. Wer im Jahr mindestens eine Reise bucht, für die sonst eine Reiserücktrittsversicherung fällig wäre, hat den Aufpreis in der Regel wieder drin; wer nur im Inland zahlt und nicht verreist, nicht.
Bei der Blue und der Gold Credit Card der Deutschen Bank nicht, solange der Kartenvertrag läuft – das gilt ab Kartenausstellung und unabhängig vom Umsatz. Nach einer Kündigung greift wieder die reguläre Verfallsfrist von 36 Monaten, mit einer Karenzzeit von mindestens drei Monaten nach Ablauf des Quartals, in dem die Kündigung wirksam wurde. Bei den Eurowings-Karten gilt die 36-Monats-Frist durchgehend.
Ja. Beide Eurowings-Karten der easybank schreiben Prämienmeilen auf dasselbe Miles-&-More-Konto gut, mit derselben Rate von einer Meile je 2 Euro Umsatz. Für den Antrag brauchen Sie Ihre Miles-&-More-Servicekartennummer. Unterschiedlich sind Preis, Versicherungsumfang, Fremdwährungsentgelt und der Verfallsschutz.
Nur bei hohem Umsatz und einem klaren Einlöseziel. Die Pakete geben eine zusätzliche Meile je Euro Umsatz bis zur Paketgrenze; umgerechnet zahlen Sie zwischen 1,20 und 1,78 Cent je Zusatzmeile. Das liegt über dem Wert, den dieselbe Meile beim Kartenpreis hat. Rechnen Sie vorher nach, ob Ihr Jahresumsatz die Paketgrenze überhaupt erreicht – für 60.000 Zusatzmeilen sind 60.000 Euro Umsatz nötig.
Nicht meilenfähig sind Entgelte und Jahresbeiträge der Karte, Bargeldverfügungen und alles, was als Bargeldverfügung eingestuft wird, Zinsen, Einzahlungen auf das Kartenkonto und Auszahlungen von Guthaben sowie Überweisungen. Bei Stornierungen, Rücktritt oder Widerruf werden bereits gutgeschriebene Meilen mit künftigen Gutschriften verrechnet.