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Finom Pro Geschäftskonto
119 € / Monat (141,61 € mit MwSt.)
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
149 € / Monat (177,31 € mit MwSt.)
Monatliche AbrechnungHinweis: Bei einer jährlichen Abrechnung reduziert sich der monatliche Preis auf 119 €.
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Pro ist die vorletzte Finom-Stufe und die erste, in der Finom fast nichts mehr abzählt: zehn Unterkonten mit eigener IBAN, unbegrenzt viele Nutzer, unbegrenzt viele virtuelle Karten. Der Grundpreis liegt bei 149 € im Monat, im Jahresabo bei 119 € (Stand: 6. September 2026, ohne Umsatzsteuer).
Gegenüber der direkt darunterliegenden Stufe Core ist das fast das Vierfache, gegenüber Smart fast das Achtfache. Bezahlt wird damit vor allem eines: Struktur für ein Unternehmen mit mehreren Kostenstellen und einem Team, das Ausgaben freigeben und kontrollieren muss.
Konten für dieselbe Unternehmensgröße direkt zum Vergleichen:
10 € / Monat
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
10 € / Monat
Monatliche Abrechnung
16,90 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
24,90 € / Monat
Monatliche Abrechnung
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- Grundpreis: 149 € im Monat, 119 € bei jährlicher Zahlung, jeweils ohne Umsatzsteuer (Stand: 6. September 2026)
- Struktur: 10 Wallets mit eigener IBAN, unbegrenzte Nutzerzahl, vollständig freigeschaltete Ausgabenverwaltung
- Karten: je Nutzer drei physische Visa-Debitkarten und virtuelle Karten ohne Stückgrenze; eine Prime Card ist enthalten
- Überweisungen: ausgehende SEPA-Zahlungen ohne ausgewiesene Volumengrenze, Auslandszahlungen zu 0,2 % zuzüglich 5 €
- Betreuung: festes Account-Management-Team, Chat-Antwort binnen drei Minuten
Zehn Wallets und eine Ausgabenverwaltung ohne Sperren
Wallets sind bei Finom Unterkonten mit eigener IBAN. Im Smart-Tarif gibt es drei, im Pro-Tarif 10. Für ein Unternehmen mit mehreren Projekten, Standorten oder Mandanten ist das der eigentliche Unterschied: Jede Kostenstelle bekommt eine eigene Kontonummer, und Einnahmen landen dort, wo sie hingehören, statt am Monatsende sortiert zu werden.
Dazu kommt die Ausgabenverwaltung, die Finom für diese Stufe als „vollständig freigeschaltete Ausgabenverwaltung ohne Beschränkungen“ beschreibt: Budgets je Karte und Person, Freigabewege, Belegpflicht je Transaktion. Im Smart-Tarif ist derselbe Bereich vorhanden, aber begrenzt.
Die Nutzerzahl ist wie ab Smart unbegrenzt. Bei der Betreuung weichen die beiden Finom-Quellen voneinander ab: Die Preisseite weist für Pro ein „Account-Management-Team“ aus und den persönlichen Kundenbetreuer erst für Grow, das Hilfezentrum nennt ihn schon für Pro. Verlassen sollten Sie sich auf das, was im Vertrag steht.
149 Euro im Monat: für wen sich das rechnet
Der Preis ist der Punkt, an dem die meisten Unternehmen abwinken – und der Grund, warum die Rechnung vorher stehen sollte.
| Grundgebühr p. M. |
ab 119 € Jahresabo (monatliche Zahlung):119 € / Monat (141,61 € mit MwSt.) Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar): 149 € / Monat (177,31 € mit MwSt.) Monatliche AbrechnungHinweis: Bei einer jährlichen Abrechnung reduziert sich der monatliche Preis auf 119 €. |
|
SEPA-Überweisung SEPAZahlungen in Deutschland und im Europäischer Zahlungsraum inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
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|---|---|
| Kostenlos bis | 100.000 € Volumen |
| SEPA-Gebühr |
0 € Mit Finom Pro sind alle SEPA Überweisungen kostenlos. |
| Sofortüberweisung |
0 € Mit Finom Pro sind alle Sofortüberweisungen kostenlos. |
|
SWIFT-Überweisung SWIFTInternationale Zahlungen ins nicht Europäische Ausland oder in anderen Währungen. |
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| Ausgehende SWIFT Überweisung |
5 € + 0,2 % Gebühr max: 150 € |
| Eingehende SWIFT Überweisung | 5 €* |
Bei den Überweisungen hat Finom die Grenze aufgehoben: Die Preisseite weist für den Pro-Tarif kein Euro-Volumen mehr aus, sondern kostenlose ausgehende SEPA-Zahlungen mit dem Vermerk „NEU“. In der letzten öffentlich einsehbaren Fassung vom 26. Dezember 2025 waren es noch 100.000 € im Monat. Wer regelmäßig sechsstellige Summen bewegt, spart hier den Promillesatz, der in den unteren Stufen anfällt.
Auslandszahlungen kosten 0,2 % vom Betrag zuzüglich 5 € Pauschale, höchstens 150 € je Überweisung. Damit ist Pro nach Grow die zweitgünstigste Stufe für internationale Zahlungen.
Beim Cashback dreht Finom die Logik um: Statt eines hohen Satzes mit Monatsdeckel weist die Preisseite für Pro unbegrenztes Cashback von bis zu 0,5 % aus. Wie viel das gegenüber den 4 % des Core-Tarifs bringt, lässt sich ausrechnen: Core deckelt bei 40 € im Monat, Pro nicht – ab rund 8.000 € Kartenumsatz im Monat liegt Pro damit vorn. Ob auch der Smart-Satz von 3 % gedeckelt ist, sagt Finom nicht.
Der Preis ändert nichts an der Grundkonstruktion: Finom nimmt in keinem Tarif Bareinzahlungen an. Beim Abheben greift eine Staffel nach dem bereits abgehobenen Monatsbetrag. Finom gliedert sie auf der Preisseite in vier Stufen – bis 2.000 €, bis 5.000 €, bis 10.000 € und darüber –, nennt die Prozentsätze aber nur in der vollständigen Preistabelle, die am 6. September 2026 nicht abrufbar war. Unsere Produktdatenbank führt für Pro die ersten 2.000 € ohne Gebühr, danach 3 % bis 5.000 €, 5 % bis 10.000 € und 8 % darüber. Ein bargeldintensiver Betrieb ist bei Finom unabhängig vom Tarif falsch aufgehoben.
| Merkmal | Core | Pro | Grow |
|---|---|---|---|
| Grundpreis im Monat | 38 €, im Jahresabo 34 € | 149 €, im Jahresabo 119 € | 339 €, im Jahresabo 249 € |
| Wallets mit eigener IBAN | 5 | 10 | 15 |
| Visa-Karten je Nutzer | 3 physisch, 20 virtuell | 3 physisch, virtuelle ohne Grenze | 3 physisch, virtuelle ohne Grenze |
| Kostenfreies SEPA-Volumen | 100.000 € | ohne ausgewiesene Grenze | ohne Grenze |
| Ausgehende Auslandszahlung | 0,3 % | 0,2 % | 0 % |
| Cashback | 4 %, höchstens 40 € im Monat | unbegrenzt, bis zu 0,5 % | unbegrenzt, bis zu 1 % |
| Prime Card | 14,99 € | eine enthalten | eine enthalten |
| Betreuung | prioritärer Chat | Account-Management-Team | persönliche Kundenbetreuung, Concierge-Support |
| Preise, Karten, Cashback und Betreuung nach der Preisseite finom.co/de-de/pricing/, abgerufen am 6. September 2026, jeweils ohne Umsatzsteuer; Core-Werte zusätzlich aus dem Finom-Hilfezentrum, Artikel „Core“ vom 12. Juni 2026. Wallets für Pro und Grow sowie der Auslandssatz für Pro als Livewerte aus unserer Produktdatenbank. Unterhalb von Core liegen Solo, Basic und Smart. | |||
Karten für ein ganzes Team
Je Nutzer sind drei physische Visa-Debitkarten enthalten; bei den virtuellen Karten weist die Preisseite für Pro keine Stückzahl mehr aus. Da auch die Nutzerzahl offen ist, lässt sich praktisch jedem Mitarbeiter eine eigene Karte mit eigenem Budget geben – der Vorgang, für den die Ausgabenverwaltung gebaut ist.
Neu gegenüber den unteren Stufen: Eine Prime Card ist im Pro-Tarif enthalten, während sie darunter 14,99 € kostet. Die Metal Card gibt es gegen 29,99 € (Stand: 6. September 2026).
Was auch dieser Tarif nicht liefert, ist eine Kreditkarte im eigentlichen Sinn. Finom schreibt dazu im eigenen Hilfezentrum: „Finom bietet derzeit keine Kreditkarten an.“ Alle Karten sind Debitkarten und buchen sofort vom Guthaben ab. Wo ein Vermieter oder Hotel eine Kaution auf der Karte sperren will, kann das zum Problem werden – dafür ist eine Karte mit Verfügungsrahmen gedacht.
Buchhaltung und Schnittstellen
Am Funktionsumfang für Rechnungen und Belege ändert der Tarifsprung wenig: Rechnungen schreiben und versenden, Zahlungseingänge zuordnen, Belege digital ablegen und elektronische Rechnungen erzeugen – das läuft bei Finom in jeder Stufe. Unsere Produktdatenbank führt auch für Pro die Anbindung an DATEV, LexOffice und sevDesk sowie einen eigenen Zugang für die Buchhaltung.
Was in dieser Stufe hinzukommt, ist nicht mehr Buchhaltung, sondern Kontrolle davor: Budgets je Karte, Freigabewege und Belegpflicht je Transaktion sorgen dafür, dass die Belege überhaupt zusammenkommen. Für ein Team von zehn Personen ist das der eigentliche Zeitgewinn. Welche Konten Buchhaltung sonst mitbringen, führt der Ratgeber Geschäftskonto mit Buchhaltung auf.
Rechtsformen und Kontoeröffnung
Der Pro-Tarif steht denselben Rechtsformen offen wie Basic und Smart: Freiberufler und Einzelunternehmer ebenso wie GmbH, UG, AG, KGaA, GbR, OHG, KG, GmbH & Co. KG, Partnerschaftsgesellschaft und Genossenschaft, dazu Gesellschaften in Gründung. Nicht zugelassen ist der eingetragene Verein.
Die Eröffnung läuft wie in den übrigen Stufen vollständig online, mit Video-Ident und weitgehend automatischem Abruf der Firmendaten aus dem Handelsregister. Eine Schufa-Abfrage ist für Finom in unserer Produktdatenbank nicht hinterlegt; der Anbieter selbst äußert sich dazu öffentlich nicht. In der Praxis führt der Weg in diesen Tarif meist über ein Upgrade aus einer der unteren Stufen, nicht über eine Neueröffnung. Welche Unterlagen bei einer Neueröffnung verlangt werden, führt der Ratgeber Geschäftskonto eröffnen auf.
Guthabenschutz: der Punkt, der bei diesen Beträgen zählt
Ein Unternehmen, das den Pro-Tarif braucht, hält in der Regel auch entsprechende Bestände auf dem Konto. Genau dort wiegt am schwersten, dass hinter Finom kein Kreditinstitut steht: Die Zahlungs- und E-Geld-Dienste erbringt die Finom Payments BV, lizenziert von der De Nederlandsche Bank. Die gesetzliche Einlagensicherung erfasst nach § 1 EinSiG nur Kreditinstitute; der Betrag von 100.000 € aus § 8 EinSiG greift hier also nicht. Kundengelder sind stattdessen getrennt vom Firmenvermögen zu verwahren.
Praktisch heißt das: kein Entschädigungsanspruch mit gesetzlicher Frist, sondern ein Herausgabeanspruch, dessen Dauer vom Insolvenzverfahren abhängt. Bei sechsstelligen Beständen ist ein zweites Konto bei einer Bank deshalb die naheliegende Absicherung. Lizenz und Guthabenschutz stehen ausführlich auf der Anbieterseite zu Finom, der Vergleich der Anbietertypen in unserer Übersicht der Geschäftskonto-Anbieter.
Finom Pro: Vorteile und Nachteile
- Zehn Wallets mit eigener IBAN für getrennte Kostenstellen
- Unbegrenzte Nutzerzahl und unbegrenzt viele virtuelle Karten
- Ausgabenverwaltung ohne Funktionssperren, mit Budgets und Freigaben
- Ausgehende SEPA-Zahlungen ohne ausgewiesene Volumengrenze
- Zweitgünstigster Auslandssatz der Finom-Staffel
- Cashback ohne Monatsdeckel, anders als im Core-Tarif
- Eine Prime Card enthalten, persönlicher Kundenbetreuer
- Fast das Vierfache des Core-Tarifs und fast das Achtfache von Smart
- Keine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen und kein Kontokorrentkredit
- Bargeld lässt sich nicht einzahlen, Abhebungen bleiben gestaffelt teuer
- Keine gesetzliche Einlagensicherung – gerade bei hohen Beständen relevant
- Steuerzahlungen ans Finanzamt laut Anbieter noch nicht unterstützt
- Kein Filialnetz und keine Beratung vor Ort
- Preise ohne Umsatzsteuer beworben
Alternativen zum Pro-Konto
Innerhalb von Finom liegt unterhalb von Pro der Core-Tarif: 38 € im Monat, fünf Wallets, 100.000 € SEPA-Freivolumen und 4 % Cashback mit Monatsdeckel. Für viele Unternehmen ist das der passendere Zuschnitt, weil sie Wallets zählen und nicht Nutzer. Oberhalb folgt Grow für 339 € mit fünfzehn Wallets und Auslandszahlungen ohne Aufschlag.
Außerhalb von Finom kommen drei Konten infrage: Qonto Premium ist der direkte Wettbewerber unter den Zahlungsinstituten, FYRST Complete und Postbank Business Giro Aktiv Plus sind Bankkonten mit gesetzlicher Einlagensicherung, Bargeldzugang und Kontokorrentkredit. N26 Business Metal ist ebenfalls ein Bankkonto, aber nur für Freiberufler und Solo-Selbstständige und damit für die Zielgruppe dieses Tarifs meist nicht offen.
| Profil | Empfehlung | Weiterlesen |
|---|---|---|
| Firma mit vielen getrennten Kostenstellen | Finom Pro – zehn Wallets mit eigener IBAN | Alle Finom-Stufen |
| Team, das Ausgaben freigeben und deckeln muss | Finom Pro – Ausgabenverwaltung ohne Sperren | Finom Smart zum Vergleich |
| Unternehmen mit hohem Auslandszahlungsverkehr | Pro oder Grow – die niedrigsten Sätze der Staffel | Finom im Überblick |
| Firma, die einen Kontokorrentkredit braucht | Finom scheidet aus – eine eingeräumte Linie gibt es nicht | Postbank Business Giro Aktiv Plus |
| Betrieb mit Bargeldeinnahmen | Finom scheidet aus – Einzahlungen sind nicht vorgesehen | FYRST Complete |
| Zuordnung nach Kostenstellen-Bedarf, Auslandszahlungen und den Konditionen der genannten Anbieter, Stand: 6. September 2026. | ||
Wallet-Zahl, Ausgabenverwaltung und Betreuung stammen aus dem Finom-Hilfezentrum, Preise, Karten und Cashback aus der Preisseite von Finom, beide abgerufen am 6. September 2026; der Vergleichswert von 100.000 € für den Pro-Tarif stammt aus der letzten archivierten Fassung derselben Seite vom 26. Dezember 2025. Wo Preisseite und Hilfezentrum voneinander abweichen, steht das im Text.
Häufig gestellte Fragen
Finom fasst die beiden oberen Stufen intern unter „corporate“ zusammen: Der Anmeldelink für Pro trägt bis heute diesen Produktparameter, obwohl das Produkt außen Pro heißt.
Zehn Wallets mit jeweils eigener IBAN. Im Smart-Tarif sind es drei, im Core-Tarif fünf und im Grow-Tarif fünfzehn.
Nein. Finom gibt ausschließlich Visa-Debitkarten aus und schreibt im eigenen Hilfezentrum, dass derzeit keine Kreditkarten angeboten werden. Eine Prime Card ist enthalten, eine Metal Card kostet 29,99 €.
Bis zu 0,5 % ohne monatliche Obergrenze. Der Prozentsatz liegt niedriger als in den Stufen darunter, dafür fällt die Deckelung weg: Der Core-Tarif zahlt 4 %, aber höchstens 40 € im Monat – ab rund 8.000 € Kartenumsatz bringt Pro mehr.
Er lohnt, wenn Sie mehr als drei Unterkonten brauchen, Ausgaben über Budgets und Freigaben steuern wollen oder viel im Ausland zahlen. Geht es nur um mehr Nutzerzugänge, bringt Pro nichts – die sind schon im Smart-Tarif unbegrenzt.
Nein. Finom ist ein E-Geld-Institut und keine Bank; Kundengelder werden getrennt vom Firmenvermögen verwahrt, einen gesetzlichen Entschädigungsanspruch bis 100.000 € gibt es nicht. Bei hohen Beständen ist ein zweites Konto bei einer Bank die naheliegende Absicherung.
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