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Commerzbank für Gründer
8,90 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
34,90 € / Monat
Monatliche Abrechnung
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Ein eigenes Gründerkonto führt die Commerzbank nicht mehr. Das GründerAngebot – das Premium-Konto zum rabattierten Grundpreis für Unternehmen in den ersten Jahren – ist von commerzbank.de verschwunden: Beide Adressen, unter denen es stand, leiten heute auf die allgemeine Übersicht der Geschäftskonten weiter, und das Gründerportal der Bank nennt es nicht mehr.
Für Gründer gelten damit dieselben Konditionen wie für alle anderen Neukunden – und das ist keine schlechte Nachricht. Über die ersten zwei Jahre gerechnet ist ausgerechnet das teurere der beiden beworbenen Modelle das günstigere.
Die Commerzbank-Konten direkt zum Vergleichen:
0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
15,90 € / Monat
Monatliche Abrechnung
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- Eigenes Gründerkonto: gibt es nicht mehr; die alten GründerAngebot-Adressen leiten auf die Kontoübersicht (geprüft am 7. September 2026)
- Was Gründer stattdessen bekommen: das Kennenlern-Angebot für das KlassikGeschäftskonto oder den Aktionspreis samt 100 € Online-Bonus für das PremiumGeschäftskonto
- Günstiger über 24 Monate: das Premium-Konto – 113,60 € gegen 190,80 € aus Grundpreis und Bonus (Stand: 6. September 2026)
- Gründungsleistungen: Gründungsspezialisten in den Regionen, Startup-Hub in Berlin, KfW- und Bürgschaftsbank-Finanzierungen, Partner für Firmengründung und Businessplan
- Konto vor der Eintragung: Die Bank wirbt auf ihrer GmbH-und-UG-Seite mit „Kontoeröffnung und Kapitaleinzahlung in 48h“ auf Basis notarieller Unterlagen
Was aus dem GründerAngebot geworden ist
Bis vor Kurzem führte die Commerzbank ein Angebot, das den Leistungsumfang des Premium-Geschäftskontos zu einem rabattierten Grundpreis an junge Unternehmen gab. Auf der Website der Bank ist davon nichts mehr zu finden:
- Die beiden Produktadressen unter
…/konto-zahlungsverkehr/gruenderangebot/leiten auf/unternehmerkunden/geschaeftskonten/weiter – die gespeicherte Zielseite ist inhaltlich identisch mit der allgemeinen Kontoübersicht. - Das Gründerportal der Bank führt zehn Schritte von der Geschäftsidee bis zur Skalierung. In Schritt 6 („Geschäftskonto eröffnen“) steht kein Gründerprodukt, sondern der allgemeine Ratgeber.
- Die Kontoübersicht selbst zeigt drei Karten – Klassik, Premium, Premium Plus – und keine vierte.
Damit sind auch die Zahlen erledigt, die jahrelang zu diesem Angebot kursierten: 17,90 € für zwei Jahre, danach 29,90 €, „40 % Rabatt“. Das Premium-Konto kostet heute regulär 34,90 € im Monat.
Welcher Aktionspreis für Gründer zählt
Statt eines Gründerprodukts wirbt die Bank mit zwei Neukunden-Aktionen. Beide stehen jedem offen, der in den letzten zwölf Monaten kein Commerzbank-Geschäftskonto hatte – Gründer erfüllen diese Bedingung fast immer.
| Position | KlassikGeschäftskonto | PremiumGeschäftskonto |
|---|---|---|
| Aktion | Grundpreis von 12 Monaten wird erstattet (190,80 €) | 8,90 € im Monat für 24 Monate |
| Regulärer Grundpreis danach | 15,90 € | 34,90 € |
| 100 € Online-Bonus | – | ja |
| Beleglose Buchungen frei | 10 | 50 |
| Business Card Premium | 79,90 € im Jahr, Debit-Variante 5,90 € im Monat | eine Karte inklusive |
| COINFO und COTRANSFER | zusammen 19 € im Monat | inklusive |
| Frist für Werbeeinwilligung und Beratungsgespräch | 12 Monate | 6 Monate |
| Legende: – = nicht enthalten. | ||
| Nach der Leistungsübersicht und den Antworten „Welche Voraussetzung muss ich für den Bonus und das Kennenlern-Angebot erfüllen?“ auf commerzbank.de, abgerufen am 6. September 2026. Grundpreise und Freikontingente als Livewerte. | ||
Gerechnet über die ersten 24 Monate – die Zeitspanne, für die das GründerAngebot einmal gedacht war – ergibt sich daraus:
- Klassik: zwölf Monate erstattet, zwölf Monate zu 15,90 € = 190,80 €
- Premium: 24 Monate zu 8,90 € = 213,60 €, abzüglich 100 € Online-Bonus = 113,60 €
Das Premium-Konto ist in dieser Rechnung also 77,20 € günstiger als das Einstiegsmodell – und enthält dabei fünfmal so viele freie Buchungen, eine Business Card Premium und die beiden Electronic-Banking-Dienste, die im Klassik-Konto zusammen 19 € im Monat kosten.
Nach Ablauf der Aktion kostet das Premium-Konto 34,90 € im Monat, das Klassik-Konto 15,90 €. Wer nach zwei Jahren immer noch unter zehn Buchungen im Monat bleibt und keine Kreditkarte braucht, sollte dann wechseln. Der Wechsel zwischen den Modellen ist innerhalb der Bank möglich; einen Bestandsschutz auf den Aktionspreis gibt es nicht.
Beide setzen dasselbe voraus: Einwilligung in Werbemails und Werbeanrufe, die mindestens sechs Monate stehen bleiben muss, und ein Beratungsgespräch mit einem Commerzbank-Berater – telefonisch möglich. Wer das nicht will, zahlt vom ersten Tag an den regulären Grundpreis. Dann verschiebt sich die Rechnung: 24 Monate Klassik kosten 381,60 €, 24 Monate Premium 837,60 € – gerechnet mit den Grundpreisen vom 6. September 2026.
Kosten und Gebühren
| Grundgebühr p. M. |
34,90 € Aktionspreis (erste 24 Monate):8,90 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 34,90 € / Monat Monatliche Abrechnung |
|
SEPA-Überweisung SEPAZahlungen in Deutschland und im Europäischer Zahlungsraum inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
|
|---|---|
| Kostenlos bis | 50 Transaktionen |
| SEPA-Gebühr | 0,15 € |
| Sofortüberweisung | 0,15 € |
|
SWIFT-Überweisung SWIFTInternationale Zahlungen ins nicht Europäische Ausland oder in anderen Währungen. |
|
| Ausgehende SWIFT Überweisung |
2,50 € + 1,5 % Gebühr mind.: 12,50 € Währungsumrechnung bei einer Überweisung in einer anderen Währung als der Kontowährung: Beträge unter 12.500 €: 7,50 € Beträge ab 12.500 €: 1 % |
| Eingehende SWIFT Überweisung |
2,50 € + 1,5 % Gebühr mind.: 12,50 € Gebühr max: 100 € |
Neben dem Grundpreis fallen für Gründer vor allem vier Posten an. Bargeld kostet an den Automaten der Commerzbank und im Cash-Group-Netz 2,50 € je Ein- oder Auszahlung, ein Kassenvorgang in der Filiale 5,00 €. Jede beleglose Buchung über dem Freikontingent kostet im Premium-Konto 0,15 €. Das Fremdwährungskonto schlägt mit 9,90 € im Monat zu Buche, Unterkonten dagegen sind kostenfrei und lassen sich im Online-Banking selbst anlegen.
Alle weiteren Positionen und die Kostenrechnung über fünf Buchungsmengen stehen auf unserer Übersicht zum Commerzbank Geschäftskonto.
Was die Commerzbank Gründern sonst bietet
Das Konto ist der kleinere Teil. Was die Bank für die Gründungsphase bewirbt, steht auf ihrer Kontoübersicht unter „Rundum-Service für Unternehmensgründung“:
- Digitale Gründung über den Partner Recht 24/7 sowie Unterstützung beim Businessplan über die Gründerplattform
- Gründungsspezialisten in der Region und ein Startup-Hub in Berlin
- Gründungsfinanzierungen über die KfW, Landesbanken und mit Unterstützung der deutschen Bürgschaftsbanken
- Gründerschutzpaket des Partners Allianz Versicherung
- Events rund um Gründung und Unternehmertum über das Jahr verteilt
Der zweite Punkt ist der, an dem sich eine Filialbank von einem Zahlungsinstitut unterscheidet: Förderkredite laufen über Hausbanken. Wer einen KfW-Gründerkredit oder eine Landesbürgschaft plant, braucht ohnehin eine Bank, die das Antragsverfahren begleitet – ein reines Zahlungsinstitut kann das nicht. Für den laufenden Bedarf richtet die Commerzbank einen Kontokorrentkredit ein und stellt für Beträge bis 100.000 € eine schnelle Zusage in Aussicht, Bonität vorausgesetzt. Verlangt werden Unterlagen, die nicht älter als 24 Monate sind: Jahresabschluss oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung, aktueller Einkommensteuerbescheid und eine vertrauliche Selbstauskunft.
Für ein Unternehmen im ersten Jahr ist das eine Hürde: Jahresabschluss und Steuerbescheid setzen ein abgeschlossenes Geschäftsjahr voraus. Wer gerade erst gegründet hat, hat beides nicht – die Kreditlinie ist deshalb in der Regel kein Thema der ersten Monate, sondern des zweiten Jahres. Für die Gründungsfinanzierung selbst gelten andere Verfahren, etwa über die KfW.
Kontoeröffnung: Gründungskonto, Stammkapital, Unterlagen
Der Weg ist derselbe wie bei jedem anderen Commerzbank-Konto und auf unserer Übersicht zum Commerzbank Geschäftskonto vollständig beschrieben. Für Gründer zählt vor allem der Fall der juristischen Person: Hier wirbt die Bank mit einer komplett digitalen Eröffnung „innerhalb von 48 Stunden über das eBO-Postfach“, während der photoTAN-Aktivierungsbrief in den Tagen darauf per Post kommt.
Welche Unterlagen dazukommen, hängt an der Rechtsform: Freiberufler brauchen die Steueridentifikationsnummer, Gewerbetreibende zusätzlich die Gewerbeanmeldung, eine GbR den Gesellschaftsvertrag samt Vertretungsberechtigung, eine GmbH oder KG Handelsregisterauszug, Gesellschaftsvertrag und Gesellschafterliste. Ein gültiger Ausweis wird in jedem Fall verlangt. Der vollständige Ablauf steht in unserem Ratgeber Geschäftskonto eröffnen.
Für eine GmbH oder UG in Gründung kommt der Sonderfall des Stammkapitals dazu: Die Anmeldung zum Handelsregister setzt nach § 7 Abs. 2 GmbHG eine Einzahlung auf das Stammkapital voraus, bei der UG (haftungsbeschränkt) nach § 5a Abs. 2 GmbHG in voller Höhe. Ein Konto verlangt das Gesetz dafür nicht ausdrücklich; wie der Nachweis stattdessen läuft, steht in unserem Ratgeber Geschäftskonto eröffnen. Die Commerzbank eröffnet in diesem Fall auf die Gesellschaft in Gründung – die Anforderungen dazu stehen in unserem Ratgeber Geschäftskonto für GmbH und UG.
Vorteile und Nachteile für Gründer
- Über 24 Monate ist das Premium-Konto mit Aktionspreis und Bonus günstiger als das Einstiegsmodell
- Zugang zu KfW-Krediten, Landesförderung und Bürgschaftsbanken – über ein Zahlungsinstitut nicht möglich
- Kontoeröffnung und Kapitaleinzahlung nach eigener Angabe binnen 48 Stunden, auf Basis notarieller Unterlagen
- Persönlicher Ansprechpartner in der Filiale, Gründungsspezialisten in den Regionen
- Bargeld ein- und auszahlen am Automaten, gesetzliche Einlagensicherung plus Einlagensicherungsfonds
- Business Card Premium im Premium-Konto ohne Aufpreis, mit 0,55 % Rückvergütung
- Kein Gründerprodukt und keine gründerspezifischen Konditionen mehr
- Beide Aktionspreise setzen Werbeeinwilligung und ein Beratungsgespräch voraus
- Nach 24 Monaten springt der Grundpreis auf 34,90 €
- Kontokorrentkredit setzt Jahresabschluss und Steuerbescheid voraus – im ersten Jahr kaum zu erfüllen
- Filialbank-übliche Bonitätsprüfung vor der Eröffnung
- Buchhaltungssoftware gehört nicht zum Konto
Alternativen für die Gründungsphase
Wer weder Bargeld noch Förderkredit braucht, findet günstigere Einstiege. FYRST Base und N26 Business Standard kosten keinen Grundpreis, Finom Solo ebenfalls nicht; die Postbank kombiniert wie die Commerzbank Filiale und Online-Banking und führt daneben ein eigenes Gründerkonto „für 0 € Grundpreis im 1. Jahr“ – Voraussetzung ist, dass die Gründung nicht länger als 365 Tage zurückliegt.
0 € / Jahr
Entspricht ca. 0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
12,90 € / Monat
Monatliche Abrechnung
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Der Unterschied liegt weniger im Preis als in der Reichweite: Kredit, Bargeld und Förderung gibt es bei den digitalen Anbietern nicht oder nur eingeschränkt. Was ein Zahlungsinstitut gegenüber einer Bank nicht leisten kann, steht in unserer Übersicht der Geschäftskonto-Anbieter.
Welches Konto zu welcher Gründung passt
| Profil | Empfehlung | Weiterlesen |
|---|---|---|
| Gründung mit Förderkredit oder Bürgschaft | Commerzbank Premium mit Aktionspreis – Förderkredite laufen über Hausbanken | Commerzbank Premium |
| GmbH oder UG in Gründung | Commerzbank – Kontoeröffnung und Kapitaleinzahlung laut Anbieter binnen 48 Stunden | Geschäftskonto für GmbH und UG |
| Solo-Gründung mit wenigen Buchungen, ohne Karte | Commerzbank Klassik – zwölf Monate erstattet, danach der niedrigere Grundpreis | Commerzbank Klassik |
| Werbeanrufe kommen nicht in Frage | Ohne Aktionspreis rechnen – dann ist ein Konto ohne Grundpreis meist günstiger | Geschäftskonto-Vergleich |
| Bargeld im Geschäft | Filialbank, aber Premium Plus oder Postbank – je fünf freie Vorgänge bzw. Filialkasse | Postbank Geschäftskonto |
| Gründung ohne Bargeld, Buchhaltung soll ins Konto | Ein Konto mit Rechnungstool spart in der Anfangsphase den zweiten Vertrag | Geschäftskonto mit Buchhaltung |
| Eingeordnet nach der Leistungsübersicht auf commerzbank.de, abgerufen am 6. September 2026, und den Livewerten unserer Produktdatenbank. | ||
Grundlage sind die Geschäftskonto-Übersicht mit ihrem Antworten-Bereich, das Gründerportal der Bank und die Weiterleitungsprüfung der beiden alten GründerAngebot-Adressen, abgerufen am 6. und 7. September 2026. Grundpreise, Freikontingente und Buchungspreise kommen live aus unserer Produktdatenbank.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Die beiden Adressen, unter denen es auf commerzbank.de stand, leiteten am 7. September 2026 auf die allgemeine Geschäftskonto-Übersicht weiter, und das Gründerportal der Bank nennt es in keinem seiner zehn Schritte. Für Gründer gelten dieselben Neukunden-Aktionen wie für alle anderen.
Über die ersten 24 Monate das PremiumGeschäftskonto: 24 Monate zum Aktionspreis abzüglich des Online-Bonus ergeben 113,60 € gegenüber 190,80 € beim Klassik-Konto, dessen Erstattung nur zwölf Monate abdeckt. Ab dem 25. Monat kehrt sich das Verhältnis um.
Drei Bedingungen: in den letzten zwölf Monaten kein Commerzbank-Geschäftskonto, Einwilligung in Werbemails und Werbeanrufe, die mindestens sechs Monate bestehen bleibt, und ein Beratungsgespräch mit einem Commerzbank-Berater – beim Klassik-Konto innerhalb von zwölf, beim Premium-Konto innerhalb von sechs Monaten.
Ja. Das ist bei einer GmbH oder UG sogar der übliche Weg, weil die Anmeldung nach § 7 Abs. 2 GmbHG eine Einzahlung auf das Stammkapital voraussetzt. Ein Konto verlangt das Gesetz nicht ausdrücklich – das Registergericht kann nach § 8 Abs. 2 GmbHG aber Einzahlungsbelege verlangen, und die entstehen nur auf einem Konto.
Für den Kontokorrentkredit verlangt die Bank Jahresabschluss oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung, den aktuellen Einkommensteuerbescheid und eine Selbstauskunft, jeweils nicht älter als 24 Monate. Im ersten Geschäftsjahr liegt das meist noch nicht vor. Für die Gründungsfinanzierung selbst vermittelt die Bank Förderkredite der KfW, der Landesbanken und der Bürgschaftsbanken.
Sie lohnt sich, wenn Bargeld, ein Kontokorrentkredit oder ein Förderkredit im Spiel sind – all das können reine Zahlungsinstitute nicht leisten. Wer rein digital arbeitet und die Buchhaltung im Konto haben will, fährt mit einem FinTech-Konto günstiger.
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