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Kontist Start
11 € / Monat (13,09 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.
Kontist Start ist die mittlere der drei Kontist-Stufen und kostet 11 €* im Monat zzgl. Umsatzsteuer. Was den Tarif vom kostenlosen Free-Konto trennt, sind nicht die Bankfunktionen – die sind überall dieselben –, sondern drei Unterkonten, auf denen sich die automatisch geschätzte Steuerrücklage getrennt vom Betriebsgeld ablegen lässt.
Dazu kommen ein größeres Freikontingent, eine zweite physische und vier virtuelle Visa-Karten, zwei freie Bargeldabhebungen im Monat, Sammelüberweisungen und der telefonische Kundenservice. Die Funktionen für Umsatzsteuervoranmeldung und betriebswirtschaftliche Auswertung bleiben dem Plus-Tarif vorbehalten.
Die Kontist Kontomodelle direkt zum Vergleichen:
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
11 € / Monat (13,09 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
25 € / Monat (29,75 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.
- Grundgebühr: 11 €* im Monat zzgl. USt., monatlich kündbar
- Der Unterschied zu Free: Unterkonten, virtuelle Karten, freie Abhebungen, Sammelüberweisungen, telefonischer Support
- Freikontingent: 30 SEPA-Buchungen im Monat, jede weitere 0,25 €
- Karten: physische und virtuelle Visa Business Debitkarten, die Zahl je gesetzlichem Vertreter begrenzt
- Nicht enthalten: Umsatzsteuervoranmeldung, BWA, KI-gestützte Buchhaltung, Anlagevermögen, DATEV-Export mit Belegen
- Sicherheit: gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € über die kontoführende Solaris SE
Die Unterkonten sind der eigentliche Grund für diesen Tarif
Die automatische Steuerberechnung läuft in allen drei Kontist-Modellen: Bei jeder Buchung schätzt das Konto, welcher Anteil auf Einkommen- und Umsatzsteuer entfällt. Im Free-Tarif bleibt dieser Betrag allerdings auf demselben Konto liegen wie das Betriebsgeld – sichtbar, aber nicht getrennt. Ab dem Start-Tarif lässt er sich auf ein Unterkonto verschieben.
Drei Unterkonten stehen zur Verfügung; Kontist nennt als typische Verwendung Steuerrücklagen, Gehälter und Budgets. Der Plus-Tarif hebt die Zahl auf fünf. Wer die Rücklage bisher von Hand auf ein zweites Konto überwiesen hat, spart hier den Vorgang – und die Buchung, die er sonst vom Freikontingent abzöge.
Die Konditionen im Einzelnen
| Position | Kontist Start | Kontist Free |
|---|---|---|
| Grundgebühr im Monat | 11 €* | 0 € |
| SEPA-Buchungen ohne Zusatzkosten | 30 | 5 |
| Jede weitere Buchung | 0,25 € – in beiden Tarifen gleich | |
| Unterkonten | 3 | – |
| Physische Visa-Karten | 2 | 1 |
| Virtuelle Visa-Karten | 4 | gegen 2 € im Monat |
| Freie Abhebungen in Euro je Monat | 2 | – |
| Jede weitere Abhebung | 2 € zzgl. Steuern | |
| Karte in Fremdwährung | 1,75 % | 2 % |
| Limits je Karte im Monat | Zahlung 40.000 €, Abhebung 8.000 € | Zahlung 20.000 €, Abhebung 5.000 € |
| Telefonischer Kundenservice | enthalten | – |
| Sammelüberweisungen | enthalten | – |
| sevDesk-Buchhaltung | 6 Monate | 3 Monate |
| Legende: – = im Tarif nicht enthalten. Grundgebühr, Freikontingent und Buchungspreis kommen live aus unserer Produktdatenbank; das Sternchen hinter der Grundgebühr ist deren Kennzeichnung für Nettopreise zzgl. Umsatzsteuer. | ||
| Alle übrigen Werte aus der Preisübersicht auf kontist.com, abgerufen am 6. September 2026. Die Kartenzahlen gelten je gesetzlichem Vertreter begrenzt auf eine physische und zwei virtuelle Karten. | ||
Die Kartenzeilen brauchen eine Einschränkung. Kontist gibt höchstens eine physische und zwei virtuelle Karten je gesetzlichem Vertreter aus. Die Tarifzahlen von zwei und vier erreicht deshalb nur eine Gesellschaft mit mehreren Vertretern; ein Einzelunternehmer bleibt bei einer physischen und zwei virtuellen Karten.
Was der Aufpreis in Euro bringt
Der Start-Tarif legt gegenüber Free 25 zusätzliche Freibuchungen und zwei freie Abhebungen im Monat obendrauf. Voll ausgeschöpft sind das 25 × 0,25 € = 6,25 € plus 2 × 2 € = 4 €, zusammen 10,25 € – weniger als die Grundgebühr. Auf Buchungen und Bargeld allein bleibt Free damit günstiger.
Die dritte Position dreht das Ergebnis: Eine virtuelle Karte kostet im Free-Tarif 2 € im Monat, im Start-Tarif sind vier enthalten. Wer eine braucht, steht bei einem Gegenwert von 12,25 € – und fährt mit Start um 1,25 € im Monat günstiger. Der niedrigere Fremdwährungssatz kommt bei Auslandsumsätzen noch dazu.
Bei n SEPA-Buchungen im Monat kostet Free max(0; n − 5) × 0,25 € und Start 11 € + max(0; n − 30) × 0,25 €. Ab 30 Buchungen beträgt der Abstand konstant 4,75 € zugunsten von Free – rechnet man eine virtuelle Karte für 2 € und zwei Abhebungen für 4 € hinzu, kehrt er sich in 1,25 € zugunsten von Start um. Nach oben gilt: Der Plus-Tarif kostet 25 € und enthält 100 Freibuchungen; bei 86 Buchungen kosten Start und Plus gleich viel, darüber wird Plus zur günstigeren Stufe. Alle Beträge zzgl. Umsatzsteuer.
Der Aufpreis kauft also vor allem Funktionen: die drei Unterkonten, den telefonischen Support, die Sammelüberweisungen und die Standardansicht der Business Insights. Wer weniger als 30 Buchungen hat und keine zweite Karte braucht, bleibt bei Kontist Free; wer über 86 Buchungen kommt, springt gleich zu Kontist Plus.
Buchhaltung und Steuer: was Start kann und wo Schluss ist
Enthalten sind das Rechnungstool, der Belegscanner, die Belegweiterleitung, die automatisierte Zahlungsvorbereitung per Texterkennung, Belegexporte und die Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung. Die sevDesk-Buchhaltung legt Kontist für sechs Monate bei – doppelt so lange wie im Free-Tarif, halb so lange wie im Plus-Tarif. Beim hauseigenen Rechnungstool ist zu beachten, dass es in der Tarifübersicht den Vermerk „Verfügbar bis Ende 2025“ trägt; die Rechnungsstellung dürfte zu sevDesk wandern.
Nicht enthalten sind fünf Funktionen, die den Plus-Tarif ausmachen: die Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung ans Finanzamt, die betriebswirtschaftliche Auswertung, das Hinzufügen externer Transaktionen, die Erfassung von Anlagevermögen und die KI-gestützte Kategorisierung. Dazu fehlen der BWA-Export, der DATEV-Format-Export mit Belegen und der Priority-Support.
Die Tarifübersicht versieht sechs Zeilen mit dem Zusatz „Nur für Einzelunternehmer verfügbar“: die Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung, die im Start-Tarif enthalten ist, sowie fünf Funktionen des Plus-Tarifs. Auf der Produktseite für GmbH, UG und GbR bewirbt Kontist zwei davon – die Buchhaltungs-Schnittstelle und die KI-gestützte Buchhaltung – ohne jede Einschränkung. Die beiden Angaben desselben Anbieters passen nicht zusammen. Wer als Gesellschaft eröffnet und diese Funktionen einplant, sollte den Umfang vorher schriftlich klären (Stand: 6. September 2026).
Beim Datenexport gibt es außerdem einen Unterschied zwischen Webseite und PDF-Preisliste: Die Preisliste vom 3. Februar 2026 führt einen MT940-DATEV-Export und weist ihn dem Start-Tarif zu; die Tarifübersicht auf der Website kennt diese Zeile nicht. Wer den Export für das Steuerbüro braucht, klärt ihn vor dem Abschluss.
Den früheren „Kontist Steuerservice“ gibt es so nicht mehr
Der Name kursiert noch in älteren Darstellungen: ein kostenpflichtiger Kontist Steuerservice, der eine Steuerberatung pauschal mitliefert und angeblich nur zusammen mit dem Start-Konto zu buchen sei. Diese Kopplung besteht nicht. Der Link, den Kontist unter dem Namen führt, leitet heute auf die smarta Steuerberatung weiter – eine eigenständige Steuerberatungsgesellschaft mit eigenem Vertrag und eigener Preisgestaltung. In der Tarifübersicht taucht ein Steuerservice als Tarifbestandteil nicht mehr auf.
Was das Konto selbst leistet, ist eine Schätzung: Kontist rechnet die zu erwartende Einkommen- und Umsatzsteuer mit und bereitet die Daten auf. Erstellt wird die Steuererklärung weiterhin von einem Steuerbüro oder einer Steuersoftware. Eine Schätzung ist keine steuerliche Beratung im Einzelfall und sagt nichts über den späteren Bescheid.
Wer ein Kontist-Konto eröffnen kann
Vier Gruppen nennt Kontist selbst: Freiberufler, Kleinunternehmer, kleine und mittlere Unternehmen mit den Rechtsformen GmbH, UG und GbR sowie Unternehmen in Gründung. Für Gesellschaften betreibt der Anbieter eine eigene Produktseite. Die ältere Aussage, Personengesellschaften und juristische Personen könnten grundsätzlich kein Kontist-Konto eröffnen, ist überholt.
An die Person stellt Kontist vier Bedingungen: gemeldeter Wohnsitz in Deutschland, Steuerpflicht in Deutschland, gültiger Ausweis, Mindestalter 18 Jahre. Die Steuernummer ist keine Voraussetzung für die Anmeldung. Bei der Kontoeröffnung fragt Kontist die Schufa nicht ab – das geschieht erst, wenn ein Kredit beantragt wird. Abgerechnet wird am Monatsende; Kündigung und Tarifwechsel greifen zum Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums. Der Ablauf einer Kontoeröffnung im Allgemeinen steht in unserem Ratgeber Geschäftskonto eröffnen.
Kontist Start: Vorteile und Nachteile
- Drei Unterkonten – die geschätzte Steuerrücklage liegt getrennt vom Betriebsgeld
- 30 freie SEPA-Buchungen im Monat, Echtzeitüberweisungen eingeschlossen
- Zwei physische und vier virtuelle Visa Business Debitkarten je Konto
- Zwei freie Bargeldabhebungen im Monat, Fremdwährung 1,75 % statt 2 %
- Telefonischer Kundenservice und Sammelüberweisungen
- Sechs Monate sevDesk-Buchhaltung inklusive
- Monatlich kündbar, Tarifwechsel jederzeit kostenlos
- Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € über die Solaris SE
- Ohne zusätzliche virtuelle Karte trägt sich der Aufpreis über Freiposten und Abhebungen nicht
- Umsatzsteuervoranmeldung, BWA und KI-Kategorisierung fehlen
- Kein DATEV-Export mit Belegen, kein Priority-Support
- Je gesetzlichem Vertreter nur eine physische und zwei virtuelle Karten
- Ab 87 Buchungen im Monat ist der Plus-Tarif günstiger
- Bargeld lässt sich nicht einzahlen, Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums gehen nicht
Für wen der Start-Tarif passt
| Profil | Empfehlung | Weiterlesen |
|---|---|---|
| Solo-Selbstständige, die Rücklagen automatisch trennen wollen | Kontist Start – genau dafür ist der Tarif gebaut | Kontist Geschäftskonto |
| Weniger als 30 Buchungen im Monat, keine zweite Karte nötig | Kontist Free reicht und ist billiger | Kontist Free |
| Mehr als 86 Buchungen im Monat | Kontist Plus – ab dieser Zahl ist die größere Stufe die günstigere | Kontist Plus |
| Einzelunternehmer, die die Umsatzsteuervoranmeldung selbst abgeben | Kontist Plus – UStVA und BWA fehlen im Start-Tarif | Geschäftskonto mit Buchhaltung |
| Freiberufler ohne Umsatzsteuerpflicht | Free oder Start je nach Buchungszahl; die UStVA-Funktion läuft ohnehin ins Leere | Geschäftskonto für Freiberufler |
| Betrieb mit Bargeld oder Kunden außerhalb der EU | Kontist scheidet aus – keine Bareinzahlung, keine ausgehenden SWIFT-Überweisungen | Geschäftskonto-Anbieter im Überblick |
| Zuordnung nach der Preisübersicht auf kontist.com, abgerufen am 6. September 2026. | ||
Kontist Start ist der Tarif für Selbstständige, deren Zahlungsverkehr überschaubar bleibt, die aber wollen, dass die Steuerrücklage von selbst zur Seite geht. Wer ihn allein wegen der Freiposten bucht, rechnet knapp; wer ihn wegen der Unterkonten bucht, bekommt genau das.
Diese Konten sind Alternativen in derselben Preisklasse:
96 € / Jahr (114,24 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 8 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
7 € / Monat (8,33 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
9 € / Monat (10,71 € mit MwSt.)
Laufzeit 12 MonateFlex-Tarif (monatlich kündbar):
15 € / Monat (17,85 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
16,90 € / Monat
Monatliche Abrechnung
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Alle Angaben stammen aus der Preisübersicht und den häufigen Fragen auf kontist.com sowie aus der PDF-Preisliste des Anbieters, abgerufen am 6. September 2026. Grundgebühr, Freikontingent und Buchungspreis sind als Livewerte eingebunden. Die Einordnung ersetzt keine Steuerberatung im Einzelfall.
Häufig gestellte Fragen – FAQ
Drei Unterkonten, vier virtuelle Karten, eine zweite physische Karte, zwei freie Bargeldabhebungen im Monat, 30 statt 5 freie SEPA-Buchungen, telefonischer Support, Sammelüberweisungen und ein niedrigerer Fremdwährungssatz. Die Bankfunktionen selbst – deutsche IBAN, Echtzeitüberweisung, automatische Steuerberechnung – sind in beiden Tarifen dieselben (Stand: 6. September 2026).
Nicht als Tarifbestandteil. Der Link, den Kontist unter diesem Namen führt, leitet auf die smarta Steuerberatung weiter, eine eigenständige Steuerberatungsgesellschaft mit eigenem Vertrag. Ein bestimmtes Kontomodell setzt sie nicht voraus, und die Tarifübersicht führt keinen Steuerservice mehr auf (Stand: 6. September 2026).
Nein. Die Übermittlung ans Finanzamt, die betriebswirtschaftliche Auswertung, das Hinzufügen externer Transaktionen, die Erfassung von Anlagevermögen und die KI-gestützte Kategorisierung führt Kontist erst im Plus-Tarif – und laut Tarifübersicht nur für Einzelunternehmer.
Nein. Kontist begrenzt die Ausgabe auf eine physische und zwei virtuelle Karten je gesetzlichem Vertreter. Die Tarifzahlen von zwei physischen und vier virtuellen Karten erreichen nur Gesellschaften mit mehreren Vertretern.
Ja, kostenlos und ohne Mindestvertragslaufzeit. Der Wechsel wirkt zu Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums; Rechnungen und Belege bleiben dabei erhalten. Abgerechnet wird am Monatsende.
Ja. Kontist nennt einen Dispositionskredit bis 3.000 €, beantragbar in der App drei Monate nach der Kontoeröffnung; den Zinssatz veröffentlicht die kontoführende Solaris SE in einem eigenen Preisanhang. Die Details stehen auf unserer Übersicht zum Kontist Geschäftskonto.
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