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Schwarze Kreditkarten
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Schwarz ist bei Kreditkarten zuerst einmal eine Farbe – und 2026 tragen sie drei sehr verschiedene Produkte: die American Express Centurion Card, die es nur auf Einladung gibt und deren Konditionen American Express nicht veröffentlicht; die Black- und Infinite-Karten der Banken, die im Preisverzeichnis 600 € im Jahr kosten und kaum beworben werden; und die Metal-Debitkarten der Fintechs, die für rund 8 bis 65 € im Monat – oder bei Trade Republic gegen eine einmalige Kartengebühr – Edelstahl oder Platinbeschichtung, teils Lounge-Zugang und Abo-Pakete liefern, aber keinen Kreditrahmen. Was die Karten gemeinsam haben, ist der Auftritt. Was sie unterscheidet, sind Zugang, Kosten und Leistung – und die Stiftung Warentest hat schon 2024 keine der 28 getesteten Premium-Karten uneingeschränkt empfohlen, weil die eingebauten Reiseversicherungen löchrig sind. Alle Zahlen stammen aus Preisverzeichnissen, Bedingungen und Produktseiten der Herausgeber (Stand: 29.08.2026).
Drei Arten schwarzer Kreditkarten
| Karte | Typ | Jahresgebühr | Zugang | Lounge und Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| American Express Centurion Card | nicht veröffentlicht | nicht veröffentlicht | laut übereinstimmenden Berichten nur auf Einladung, von American Express nicht bestätigt; keine deutsche Produktseite | Konditionen nicht öffentlich – die im Netz kursierenden Gebühren stammen nicht von American Express |
| Deutsche Bank Mastercard Black | Kreditkarte | 600 € (Preisverzeichnis, Stand: 01.07.2026) | nicht online beworben; Antragsweg nicht veröffentlicht | Priority Pass: Karteninhaber kostenfrei, Begleitperson 20 € je Besuch; Versicherungsbedingungen nicht veröffentlicht |
| Deutsche Bank Mastercard Platin | Kreditkarte | 200 € (Zusatzkarte 120 €) | nur telefonisch oder in der Filiale; Girokonto „nicht zwingend erforderlich“ | Priority Pass wie Black; Concierge; „umfangreiches Versicherungspaket“ ohne veröffentlichte Bedingungen |
| HypoVereinsbank Visa Infinite Card | Kreditkarte | 600 €, Partnerkarte 400 €; Vielnutzerbonus 300 € ab 20.000 € Jahresumsatz; kostenfrei im HVB PlatinumKonto (Preisverzeichnis, Stand: 01.08.2026) | keine Produktseite; über die Bank | Fremdwährung 1,50 %, Bargeld am Automaten kostenfrei; Variante „Visa Infinite Metal“ nur im PlatinumKonto, dort kostenfrei |
| Postbank Mastercard Platinum | Kreditkarte | 99 € (79 € mit Giro extra plus) | online beantragbar | von der Postbank selbst „schwarze Kreditkarte“ genannt; Priority-Pass-Mitgliedschaft inklusive, jeder Besuch 33,32 € je Person – auch für den Inhaber |
| BBBank „Die schwarze Kreditkarte“ | Kreditkarte | 74,95 € | nur mit BBBank-Girokonto | Reiseversicherungen, kein Priority Pass; Finanztest 10/2024: Auslandskrankenschutz „sehr gering“ |
| Revolut Metal | Debitkarte zum Konto | 15,99 € je Monat oder 155 € im Jahr (Neukunden seit 07.05.2026) | Kontoeröffnung mit Identprüfung; Mindestlaufzeit 3 Monate bzw. 1 Jahr | Edelstahlkarte; Lounge-Pässe nur ermäßigt kaufbar; 800 € Bargeld je Monat gebührenfrei |
| Revolut Ultra | Debitkarte zum Konto | 65 € je Monat oder 650 € im Jahr (Neukunden seit 07.05.2026) | wie Metal | platinbeschichtete Karte; unbegrenzter Lounge-Zugang für den Inhaber, Gäste kostenpflichtig; Abo-Paket „im Wert von 4.100 €“ |
| N26 Metal | Debitkarte zum Konto | 202,80 € (16,90 € je Monat) | Kontoeröffnung; Vertragslaufzeit 12 Monate | Edelstahl in Carbonschwarz, Quarzrosa oder Platingrau; DragonPass mit einem Gratisbesuch je Jahr; Allianz-Reiseschutz |
| Trade Republic Mirror Card | Debitkarte zum Girokonto | 0 €; Mirror Card einmalig 50 € (Classic 5 €, virtuelle Karte kostenlos) | Konto bei Trade Republic | Mirror Card (Material nicht angegeben); 1 % Saveback auf Kartenzahlungen bis 1.500 € im Monat, wenn mindestens 50 € monatlich in Sparpläne fließen; keine Versicherungen, keine Lounges |
| Klarna Card Premium | Visa, wahlweise Debit- oder Kreditkarte ohne Ratenkredit | 19,99 € je Monat | Klarna-Konto | „Exklusive Metallkarte“; keine Fremdwährungsgebühren; Gebühr bei Kündigung binnen sechs Monaten möglich |
| bunq Metal Card | Mastercard auf Guthabenbasis (von bunq als Kreditkarte bezeichnet) | im Tarif Pro 9,99 € oder Elite 18,99 € je Monat; laut Entgeltinformation 99 € je Metal Card | bunq-Konto | Edelstahlkarte, zählt zum Kontingent von drei Karten |
| Vivid Prime | Debitkarte zum Konto | ab 7,90 € je Monat (erster Monat frei) | Vivid-Konto | Metallkarte nur im Prime-Tarif |
| Quellen: Preis- und Leistungsverzeichnisse und Produktseiten der Herausgeber (Deutsche Bank 01.07.2026, HypoVereinsbank 01.08.2026, Revolut-Gebührenverzeichnisse gültig ab 07.05.2026, N26, Postbank 01.07.2026, BBBank, Klarna, bunq-Entgeltinformation 27.08.2026, Vivid, Trade Republic), abgerufen am 29.08.2026. Die Jahresgebühren mit laufender Aktualisierung stammen aus unserer Produktdatenbank. | ||||
Die Centurion Card: nur auf Einladung, keine veröffentlichten Konditionen
Die Centurion Card von American Express ist die Karte, die im Sprachgebrauch „Black Card“ heißt – und zugleich das Produkt, zu dem American Express selbst nichts veröffentlicht. Das Unternehmen führt in Deutschland keine Produktseite für die Karte, nennt sie weder auf der Kostenübersicht noch in den Bedingungen der Platinum Card und veröffentlicht weder Jahresgebühr noch Aufnahmegebühr noch Umsatzvoraussetzungen. Alle Zahlen, die dazu im Netz kursieren – Jahresgebühren, Aufnahmegebühren, Mindestumsätze –, stammen aus Blogs und Vergleichsportalen, nicht vom Herausgeber. Belastbar ist wenig: Dass es die Karte nur auf Einladung gibt, berichten Medien übereinstimmend, American Express bestätigt es in Deutschland nicht; aus den öffentlichen Amex-Angaben ergibt sich nur, dass ausgewählte „Centurion Lounges“ auch Platinum-Inhabern offenstehen (American Express, Stand: Mai 2026).
Wer die Exklusivität der Centurion sucht, aber selbst beantragen will, landet bei der American Express Platinum Card: 60 € im Monat, „aus Metall“, mit jährlichen Guthaben für Reisen, SIXT-ride-Fahrten, Restaurants, Shopping und Verzehr an den Flughäfen Frankfurt und München von zusammen 770 €, Zugang zu „über 1.550 Flughafen-Lounges“ und einer Priority-Pass-Mitgliedschaft für Haupt- und Zusatzkarte mit je einer Begleitperson – allerdings gedeckelt auf 50 Lounge-Besuche im Kalenderjahr, wobei ein Gast als zweiter Besuch zählt (Platinum-Card-Bedingungen, Stand: Juli 2026) und weitere Gäste 30 € je Besuch kosten (Amex-Seite zum Priority Pass, Stand: Januar 2026). Fremdwährungen kosten 2 %, Bargeld 4 % und mindestens 5 €. Das ist kein Prestige-Produkt, sondern ein Leistungspaket, das sich nachrechnen lässt – und damit eine Gold- und Platinkarte, keine schwarze (Details im Ratgeber Gold- und Platinkarten).
Black und Infinite: die teuersten Bankkarten – nur im Preisverzeichnis, nicht auf der Website
Die Deutsche Bank führt in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis (Stand: 01.07.2026) zwei Karten oberhalb der Gold-Stufe: die „Mastercard PLATIN“ für 200 € im Jahr mit Zusatzkarte für 120 € und die „Mastercard BLACK“ für 600 €. Auf der Website erscheint nur die Platin – als Teaser, der „ein umfangreiches Versicherungspaket, Conciergeservices und den kostenlosen Zugang zu vielen Airport Lounges weltweit“ verspricht, beantragbar „ausschließlich telefonisch oder in einer Deutsche Bank Filiale“; die Black wird nirgends beworben (Deutsche Bank, Preis- und Leistungsverzeichnis (PDF), abgerufen am 29.08.2026). Für beide gilt laut Verzeichnis: Priority Pass für den Karteninhaber kostenfrei, Begleitperson 20 € je Besuch; Fremdwährungsumsätze 1,75 % (mindestens 1,50 €) plus 0,50 % Kursaufschlag; Bargeld am Automaten 2,5 %, mindestens 5,75 € – in Euro innerhalb von EU und EWR, außerhalb zuzüglich 1,75 % und Kursaufschlag. Ein Girokonto bei der Deutschen Bank ist „nicht zwingend erforderlich“. Was das Versicherungspaket der Platin und der Black enthält, veröffentlicht die Bank nicht – die Bedingungen gibt es nur über den Berater.
Ähnlich diskret ist die HypoVereinsbank: Das Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank (Stand: 01.08.2026) nennt die „HVB Visa Infinite Card“ mit 600 € Jahresgebühr, 400 € für die Partnerkarte und einem Vielnutzerbonus von 300 € ab 20.000 € Jahresumsatz; im HVB PlatinumKonto ist die Karte kostenfrei, und nur dort gibt es die „HVB Visa Infinite Metal“ ohne Aufpreis. Fremdwährungen kosten 1,50 %, Bargeld am Automaten ist kostenfrei, vereinzelt technisch anfallende Fremdgebühren werden laut Fußnote erstattet (HypoVereinsbank, Preis- und Leistungsverzeichnis (PDF)). Eine Produktseite, Angaben zu Concierge, Lounges, Versicherungen oder Zugangsvoraussetzungen gibt es online nicht – wer die Karte will, spricht mit der Bank.
Zwei Karten nennen sich selbst schwarz und sind dennoch bezahlbar: Die Postbank Mastercard Platinum – auf der Produktseite als „schwarze Kreditkarte“ bezeichnet – kostet 99 € im Jahr, mit dem Girokonto Giro extra plus 79 €, und bringt eine Priority-Pass-Mitgliedschaft mit, bei der jeder Lounge-Besuch 33,32 € je Person kostet – auch für den Karteninhaber; Fremdwährungen kosten 1,85 % plus 0,50 % Kursaufschlag, Bargeld 2,5 % und mindestens 5 € (Preis- und Leistungsverzeichnis, Stand: 01.07.2026). Die Versicherungsbedingungen veröffentlicht die Postbank – anders als Deutsche Bank und HypoVereinsbank – online. Die BBBank verkauft „Die schwarze Kreditkarte“ für 74,95 € im Jahr, allerdings nur zu einem Girokonto der Bank und ohne Lounge-Programm (BBBank, Stand: 29.08.2026); im Finanztest-Vergleich von 28 Premium-Karten vom Oktober 2024 bewertete die Stiftung Warentest deren Auslandskrankenschutz mit „sehr geringe Leistungen“ und den Reiserücktrittsschutz mit „geringe Leistungen“.
Die Kartennetze staffeln ihre Produkte in Stufen – bei Visa etwa Classic, Gold, Platinum und Infinite, bei Mastercard bis World und World Elite; welche Zusatzleistungen dazugehören, legt der Herausgeber fest, die Farbe sagt darüber nichts. Bezahlt werden Lounges, Concierge und Versicherungen zum größten Teil aus der Jahresgebühr, seit die EU-Verordnung 2015/751 die Interbankenentgelte, die Händlerbanken an den Kartenherausgeber zahlen, für Verbraucherkarten auf 0,2 % (Debit) und 0,3 % (Kredit) deckelt – Drei-Parteien-Systeme wie American Express sind für ihre selbst ausgegebenen Karten ausgenommen (EUR-Lex). Bei 600 € im Jahr muss der Nutzen entsprechend groß sein.
Metal-Karten der Fintechs: Edelstahl statt Kreditrahmen
Revolut, N26, Trade Republic, Klarna, bunq und Vivid haben das Metallgefühl vom Kreditrahmen entkoppelt: Die Karten belasten nur Guthaben – bei Revolut, N26, Trade Republic und Vivid als Debitkarten, bei Klarna wahlweise als Debit- oder Kreditkarte ohne Ratenkredit, bei bunq als Guthabenkarte, die der Anbieter Kreditkarte nennt. Der Preis ist ein Abo. Bei Revolut kostet der Tarif Metal für Neukunden (Anmeldung ab 07.05.2026) 15,99 € im Monat oder 155 € im Jahr, Ultra 65 € im Monat oder 650 € im Jahr; wer sich vor dem 07.05.2026 angemeldet hat, zahlt laut Gebührenverzeichnis weiterhin 13,99 € beziehungsweise 60 € im Monat. Das Monatsabo hat eine feste Anfangslaufzeit von drei Monaten, das Jahresabo von einem Jahr, und wer binnen 14 Tagen kündigt, zahlt die Metallkarte nach (40 € Metal, 50 € Ultra).
Dafür gibt es 800 € (Metal) beziehungsweise 2.000 € (Ultra) Bargeld im rollierenden Monat ohne Gebühr, Währungstausch ohne Limit und laut Preisseite auch am Wochenende ohne Aufschlag, bei Ultra unbegrenzten Lounge-Zugang für den Inhaber – Gäste zahlen –, Fast-Track-Pässe, 5 GB eSIM-Daten und ein Abo-Paket aus unter anderem Financial Times, WeWork, MasterClass, Uber One, NordVPN, Headspace, ClassPass und Perplexity Pro, das Revolut mit „4.100 € pro Jahr“ bewertet. Die Reiseversicherung beider Tarife deckt medizinische Notfallkosten bis 10 Mio. €, Stornierungen bis 5.000 € und die Mietwagen-Selbstbeteiligung bis 2.000 € – bei Metal für Reisen bis 30 Tage, bei Ultra bis 90 Tage; Ultra ergänzt eine Stornierung aus beliebigen Gründen, die 70 % erstattet, höchstens 2.500 € je Ereignis und 5.000 € im Jahr (Gebührenverzeichnisse gültig ab 07.05.2026, Produktseiten Stand: Juni 2026, Versicherungsbedingungen vom November 2025 und April 2026).
N26 Metal kostet 16,90 € im Monat bei zwölf Monaten Vertragslaufzeit. Die Karte ist „aus massivem Edelstahl“ in Carbonschwarz, Quarzrosa oder Platingrau, N26 erhebt keine eigene Fremdwährungsgebühr, in der Eurozone sind acht Abhebungen im Monat kostenlos (danach 2 €), außerhalb unbegrenzt; der Lounge-Zugang läuft über DragonPass mit einem kostenlosen Besuch im Jahr, weitere Pässe werden in der App gekauft. Das Versicherungspaket der Allianz deckt medizinische Kosten bis 1 Mio. € je Reise, Reiserücktritt bis 10.000 € und das Smartphone bis 2.000 € im Jahr (Stand: 29.08.2026). Trade Republic bietet seine Visa-Debitkarte in drei Ausführungen an – virtuell kostenlos, Classic für einmalig 5 €, Mirror für einmalig 50 € – ohne monatliche Kosten, mit „1 % Saveback“ auf Kartenzahlungen bis 1.500 € im Monat, sofern mindestens 50 € monatlich in Sparpläne fließen, ohne eigene Wechselkursgebühren und mit kostenlosen Abhebungen weltweit ab 100 € (darunter 1 €; Stand: 29.08.2026). Versicherungen oder Lounges gehören dort nicht dazu, das Material der Mirror Card nennt Trade Republic nicht. Kleinere Pakete gibt es bei Klarna (Card Premium, 19,99 € je Monat), bunq (Metal Card in den Tarifen Pro 9,99 € und Elite 18,99 € je Monat) und Vivid (Metallkarte nur im Tarif Prime ab 7,90 € je Monat; alle Stand: 29.08.2026).
Metal-Karten von Revolut, N26, Trade Republic, Klarna, bunq und Vivid sind Debitkarten: Bei Hotel- und Mietwagenkautionen wird der Betrag vom Guthaben blockiert oder abgebucht, und viele Vermieter verlangen eine Kreditkarte mit Rahmen – Details in unserem Ratgeber Mietwagen mit Prepaid- und Debitkarte. Wer die Metallkarte als Kreditkarte will, landet bei der Platinum Card mit 720 € im Jahr – oder, mit HVB PlatinumKonto, bei der Visa Infinite Metal.
Status oder Nutzen: Wann sich eine schwarze Karte rechnet
Die Stiftung Warentest hat in Finanztest 10/2024 (Datenstand 01.07.2024) insgesamt 28 Premium-Kreditkarten untersucht – darunter die BBBank-Karte, die Deutsche Bank Gold und Travel und die Amex Gold – und keine uneingeschränkt empfohlen: Die eingebauten Reiseversicherungen seien „größtenteils … lückenhaft, unübersichtlich und voller Fallstricke“, als Kreditkarte leisteten die Karten nicht mehr als Standardkarten, und eine gute Auslandskrankenversicherung gebe es separat für Einzelpersonen unter 10 € im Jahr. Für die 600-€-Karten von Deutscher Bank und HypoVereinsbank lässt sich nicht einmal das prüfen, weil ihre Versicherungsbedingungen nicht veröffentlicht sind.
Rechnen lässt sich eine schwarze Karte deshalb nur über Leistungen mit bekanntem Preis: Bei der Deutsche Bank Platin (200 €) sind die eigenen Lounge-Besuche frei, Gäste kosten 20 €; bei der Postbank Platinum kostet jeder Besuch 33,32 €, bei American Express jeder Gast über das Freikontingent hinaus 30 €. Zum Vergleich nennt American Express die Einzelpreise des Priority Pass: 89 € im Jahr plus 30 € je Besuch (Standard), 289 € mit zehn Besuchen (Standard Plus) oder 459 € ohne Besuchsgebühr (Prestige; Stand: Januar 2026). Damit ist die Deutsche Bank Platin ab dem vierten eigenen Lounge-Besuch im Jahr günstiger als eine Standard-Mitgliedschaft, die Postbank Platinum mit 99 € plus 33,32 € je Besuch dagegen nie; wer die Lounge nicht nutzt, zahlt bei beiden für die Farbe. Wie die Zugangsmodelle funktionieren, steht im Ratgeber Priority Pass per Kreditkarte.
- Priority Pass bei Deutsche Bank Platin und Black (Inhaber frei) und Postbank Platinum (33,32 € je Besuch) ohne Einladung, ab 99 € im Jahr; Concierge nur für die Deutsche Bank Platin beworben
- Metal-Debitkarten ohne Kreditrahmen und Kreditvertrag, mit Reiseversicherungen (Revolut, N26) und Freibeträgen fürs Bargeld im Ausland
- Abo-Pakete und Lounge-Zugang bei Revolut Ultra, die sich bei intensiver Nutzung gegen die Gebühr rechnen können
- Centurion, Deutsche Bank Black und HVB Visa Infinite veröffentlichen keine oder nur Preis-Angaben – Nutzen nicht nachprüfbar
- 600 € Jahresgebühr sind das Dreifache der Deutsche Bank Platin mit demselben Lounge-Programm – ohne veröffentlichte Mehrleistung
- Metal-Karten sind Debitkarten: Kaution bei Mietwagen und Hotel wird vom Guthaben blockiert, ein Kreditrahmen fehlt
- Revolut-Abos mit Mindestlaufzeit und Kartengebühr bei früher Kündigung; N26 Metal zwölf Monate gebunden
| Ihr Anspruch | Empfehlung | Weiterlesen |
|---|---|---|
| Prestige ohne Einladung, Kreditrahmen, Lounges | Deutsche Bank Mastercard Platin (200 €, eigene Lounge-Besuche frei) – Versicherungsbedingungen beim Berater anfordern; Postbank Mastercard Platinum (99 €, Bedingungen online, Finanztest 10/2024: Reiseschutz „sehr gering“) nur, wenn Lounges keine Rolle spielen | Gold- und Platinkarten |
| Vielflieger mit hohem Kartenumsatz | American Express Platinum Card (720 €, Metall, Guthaben 770 €, Priority Pass mit 50-Besuche-Deckel) | American-Express-Karten |
| Metallkarte fürs Reisen, kein Kreditrahmen nötig | N26 Metal oder Revolut Metal – Versicherungen inklusive, aber Debitkarte; für Kautionen eine Kreditkarte mitnehmen | N26-Karten |
| Optik ohne laufende Gebühr | Trade Republic Mirror Card (Saveback, keine Versicherungen) | Kostenlose Kreditkarten |
| Reiseschutz statt Farbe | Standardkarte plus separate Auslandskrankenversicherung – die Empfehlung der Stiftung Warentest | Auslandsreise-Krankenversicherung per Kreditkarte |
| Alle Kartentypen stehen in unserer Typen-Übersicht; die tagesaktuellen Konditionen zeigt unser Kreditkarten-Vergleich. | ||
Häufige Fragen zu schwarzen Kreditkarten
Kein eigener Kartentyp, sondern eine Farbe, die Herausgeber für ihre teuersten oder auffälligsten Karten nutzen: die Centurion Card von American Express auf Einladung, die Black- und Infinite-Karten von Deutscher Bank und HypoVereinsbank für 600 € im Jahr, die Postbank Platinum für 99 € und die Metal-Debitkarten von N26, Revolut oder Trade Republic. Leistung und Preis stehen im Preisverzeichnis, nicht in der Farbe (Stand: 29.08.2026).
Nur auf Einladung von American Express. Kriterien, Jahresgebühr und Aufnahmegebühr veröffentlicht das Unternehmen nicht; die im Netz genannten Beträge stammen aus Blogs und Portalen. Beantragbar ist die Platinum Card für 720 € im Jahr, die aus Metall besteht und Zugang zu ausgewählten Centurion Lounges einschließt.
Metallkarten ohne laufende Gebühr gibt es als Debitkarte: Trade Republic verlangt für die Mirror Card einmalig 50 € und danach 0 € im Jahr (Stand: 29.08.2026). Bei Kreditkarten mit Kreditrahmen ist Schwarz eine Designfrage ohne eigene Konditionen – die Herausgeber nennen die Farbe auf ihren Produktseiten meist gar nicht; maßgeblich sind die Konditionen der jeweiligen kostenlosen Kreditkarte.
Nein, es sind Debitkarten, die nur das Kontoguthaben belasten. Die Karten funktionieren im Handel und online wie Kreditkarten, bei Mietwagen- und Hotelkautionen wird der Betrag aber vom Guthaben blockiert oder abgebucht, und einige Vermieter verlangen eine Kreditkarte mit Rahmen.
Nur, wenn Sie die Leistungen kennen und nutzen: Für Deutsche Bank Black und HVB Visa Infinite veröffentlichen die Banken keine Versicherungsbedingungen; belegt ist bei der Deutschen Bank nur der Priority Pass für den Inhaber (Preisverzeichnis), bei der HypoVereinsbank nur der Preis. Denselben Lounge-Zugang gibt es bei der Deutsche Bank Platin für 200 € im Jahr; die Postbank Platinum kostet 99 €, verlangt aber 33,32 € je Lounge-Besuch. Eine gute Auslandskrankenversicherung kostet laut Stiftung Warentest (2024) separat unter 10 € im Jahr.