Unterschiede zwischen Rürup- und gesetzlicher Rente

Rürup-Rente
Unterschiede zwischen Rürup- und gesetzlicher Rente

Die Rürup-Rente ist ein beliebtes Instrument der privaten Altersvorsorget. Sie dient vor allem Selbstständigen als Ersatz für die gesetzliche Rente.

Erhebliche Unterschiede vor Rentenbeginn

Vor Erreichen des Rentenanspruchs, der gesetzlich bei 67 Jahren liegt und bei einer Rürup- Rente mit 60 beginnt, bezahlen die Versicherten ihre Rente Beiträge. Während dieser Ansparphase hat der Versicherte bei einer Rürup-Rente faktisch keinerlei Anspruch auf Leistungen wie ein finanzieller Schutz bei Berufsunfähigkeit oder eine finanzielle Hilfe für Hinterbliebene.

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    Dies ist in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht der Fall; die Versicherten können sich auf ihrem jährlichen Rentenbescheid davon überzeugen, welcher Rentenanspruch ihnen im Fall der Erwerbsunfähigkeit zustünde.

    Wer sich für eine Rürup-Rente als alleinige Altersvorsorge entscheidet, trägt damit während der Ansparphase ein erhebliches Risiko, sofern er nicht zusätzliche Versicherungen abschließt.

    Die gesetzliche Rente bemisst sich in ihren Beiträgen und den späteren Leistungen am Einkommen der Versicherten. Bei einer Rürup-Rente wird ein vereinbarter Betrag eingezahlt  aus dem heraus sich die spätere Rentenhöhe ergibt. Es ist hierbei unerheblich, wie viel der Versicherte tatsächlich verdient.

    Unterschiede in der Auszahlungsphase

    Die gesetzliche Rente ist in ihrer Entwicklung an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt: Steigen die Löhne, steigen auch die Renten.

    Dies ist bei einer Rürup-Rente naturgemäß nicht der Fall: Der Rentenanspruch ergibt sich aus der Höhe der eingezahlten Beiträge und ist bei Vertragsabschluss festgeschrieben.

    Bei der gesetzlichen Rente ist der tatsächliche Rentenanspruch von einigen Faktoren wie der tatsächlichen Beitragsjahre der Versicherten abhängig. Eine längere Phase der Arbeitslosigkeit kann hier schwere Konsequenzen haben, während bei einer Basisrente die Beiträge bezahlt werden müssen, ohne dass die sogenannte Lebensleistung eine Rolle spielt.

    Mit Sicherheit ist die gesetzliche Rente, ihre künftige Existenz vorausgesetzt, der beste Weg, um eine zumindest teilweise Sicherheit für den Lebensabend zu erwerben.

    Da sie nicht allen Mitgliedern der Gesellschaft in vollem Umfang offen steht  sind andere Formen der Altersvorsorge eine gute Ergänzung und eine echte Alternative für einige Berufsgruppen.