Kreditkarten-Anbieter 2026 | die vier Netzwerke im Vergleich
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Bekannte Kreditkartenanbieter
„Kreditkarten-Anbieter“ meint zweierlei: die Zahlungsnetzwerke Visa, Mastercard, American Express und Diners Club – und die Banken, die daraus eine konkrete Karte machen. Das Netzwerk entscheidet, wo Sie bezahlen können, der Herausgeber über Preis, Limit und Versicherungen. Wir ordnen die vier Netzwerke mit Zahlen aus den Geschäftsberichten ein und zeigen die Kostenfallen und Schutzrechte, die bei allen Anbietern gleich gelten.
Geschrieben von
Charlotte Ruzanski
Charlotte RuzanskiCharlotte Ruzanski recherchiert für onlinevergleich24.de detailliert die Konditionen und spezifischen Angebote von Kreditkarten, Geschäftskonten, Mobilfunkverträgen für unterschiedliche Anwender und Unternehmensformen (Freiberufler, GmbH, UG etc.). Ihre...Mehr erfahren
„Kreditkarten-Anbieter“ meint zwei verschiedene Dinge: die Zahlungsnetzwerke Visa, Mastercard, American Express und Diners Club – und die Banken, die daraus eine konkrete Karte machen. Das Netzwerk bestimmt, wo Sie bezahlen können. Der Herausgeber bestimmt Preis, Limit, Versicherungen und Abrechnung. Diese Seite ordnet die vier Netzwerke mit belegten Zahlen ein und zeigt die Kostenfallen und Schutzrechte, die bei allen gleich gelten. Die einzelnen Banken finden Sie unter Kreditkarten-Herausgeber.
Die vier Kreditkarten-Anbieter auf einen Blick
In Deutschland kommen Sie mit Visa und Mastercard praktisch überall durch. Im Alltag sind die beiden gleichwertig. American Express bietet die größeren Leistungspakete, wird im Handel aber spürbar seltener akzeptiert. Diners Club ist eine Nische für Lounge-Nutzer und Firmenkunden.
Kreditkarten-Anbieter im Vergleich: System, Reichweite und Kartenausgabe
Anbieter
Systemtyp
Weltweite Reichweite
Akzeptanz in Deutschland
Karten gibt aus
Sinnvoll für
Visa
Vier-Parteien-System
über 200 Länder, mehr als 175 Mio. Akzeptanzstellen
flächendeckend
Banken mit Visa-Lizenz
Alltag, Reisen, Online-Einkauf
Mastercard
Vier-Parteien-System
über 220 Länder, mehr als 150 Währungen
flächendeckend
Banken mit Mastercard-Lizenz
Alltag, Reisen, Online-Einkauf
American Express
Drei-Parteien-System plus Partnerbanken
Netzwerkpartner in rund 110 Ländern
eingeschränkt: laut Amex mehrere hunderttausend Adressen
Amex selbst, teils Partnerbanken
Vielreisende, Punktesammler
Diners Club
Drei-Parteien-System
mit dem Discover-Netzwerk in über 185 Ländern
gering
card complete Service Bank AG (Österreich)
Lounge-Nutzung, Firmenkunden
Quellen: Visa Form 10-K (Geschäftsjahr bis 30.09.2025), Mastercard Form 10-K 2025, American Express Form 10-K 2025, Diners Club International. Stand: August 2026.
Welche Karten die Netzwerke in Deutschland konkret hervorbringen, zeigt unser Kreditkarten-Vergleich:
Bank Norwegian Kreditkarte
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
24,4 %
Deutschland
Sofortige Verzinsung ab Abhebung: 24,4 % p. a.
Eurozone
Sofortige Verzinsung ab Abhebung: 24,4 % p. a.
Fremdwährung in EWR
Sofortige Verzinsung ab Abhebung: 24,4 % p. a.
Außerhalb EWR / Weltweit
Sofortige Verzinsung ab Abhebung: 24,4 % p. a.
eff. Sollzins
24,4 %
15 € WillkommensbonusUm den Bonus zu erhalten, müssen Sie innerhalb von 45 Tagen nach Kontoeröffnung einen Einkauf mit der Kreditkarte tätigen
Wenn ein monatlicher Geldeingang von 1000 € nicht erreicht wird, fallen 4,90 € Kontoführungsgebühren an. Ausgenommen von dieser Gebühr sind alle unter 28 Jahren.
Bargeld
0 €
Deutschland
0 €
Eurozone
0 €
Fremdwährung in EWR
2,2 %
Außerhalb EWR / Weltweit
2,2 %
Hinweis
Mindestabhebebetrag 50 €. Liegt der auf dem Konto verfügbare Betrag darunter, können auch niedrigere Beträge abgehoben werden.
25 € StartguthabenInnerhalb der ersten 6 Monate nach Kartenerhalt einen Umsatz von mindestens 1.200 €. Bitte beachten Sie die Bedingungen auf der Anbieterseite.
50 € Mindestbetrag für Bargeldabhebungen am Geldautomaten. Ist der verfügbare Betrag niedriger, können auch geringere Beträge ausgezahlt werden. Fremdwährungen sind von diesem Mindestbetrag ausgenommen.
200 € Startguthaben + 15.000 Membership Rewards PunkteNach Belastungen mit Ihrer Business Platinum Hauptkarte und den zugehörigen Business Zusatzkarten von mindestens 10.000 € (unter Ausschluss der in Ziffer 3.3 der Teilnahmebedingungen für Membership Rewards Programm genannten Umsätze und Beiträge) innerhalb der ersten 3 Monate nach Kartenerhalt und einer einwandfreien Kontoführung (u.a. kein Zahlungsverzug) bekommen Sie eine Gutschrift in Höhe von 200 € auf Ihr Kartenkonto. Zusätzlich bekommen Sie nach Belastungen mit Ihrer Karte von mindestens 15.000 € (unter Ausschluss der in Ziffer 3.3 der Teilnahmebedingungen für das Membership Rewards Programm genannten Umsätze und Beiträge) innerhalb des 4. bis 6. Monats nach Kartenerhalt eine Gutschrift in Höhe von 15.000 Membership Rewards® Punkten auf Ihr Kartenkonto. Die erste Gutschrift erfolgt nach Ablauf der ersten 3 Monate und die zweite Gutschrift nach Ablauf der ersten 6 Monate mit der jeweils nächstmöglichen Abrechnung. Anspruch auf die Gutschrift haben nur Antragsteller:innen, die innerhalb der letzten 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber:in einer der beantragten Karte entsprechenden deutschen American Express Karte registriert waren. Die Gutschrift kann nicht ausgezahlt werden, sondern kann nur mit weiteren Kartenbelastungen verrechnet werden.
über 1.000 € jährliches Reise-, Coworkig- & Technologieguthaben
150 € StartguthabenNach Belastungen mit Ihrer Business Gold Karte und den zugehörigen Business Zusatzkarten von mindestens 5.000 € (unter Ausschluss der in Ziffer 3.3 der Teilnahmebedingungen für das Membership Rewards Programm genannten Umsätze und Beiträge) innerhalb der ersten 3 Monate nach Kartenerhalt und einer einwandfreien Kontoführung (u.a. kein Zahlungsverzug) bekommen Sie eine Gutschrift in Höhe von 150 € auf Ihr Kartenkonto. Die Gutschrift erfolgt nach Ablauf der ersten 3 Monate mit der nächstmöglichen Abrechnung.
Anspruch auf die Gutschrift haben nur Antragsteller:innen, die innerhalb der letzten 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber:in einer der beantragten Karte entsprechenden deutschen American Express Karte registriert waren. Die Gutschrift kann nicht ausgezahlt werden, sondern kann nur mit weiteren Kartenbelastungen verrechnet werden.
Bis zum 18. Lebensjahr ist die Karte ohne Grundgebühr
Bargeld
1,95 %
Deutschland
1,95 % (mind. 5,98 €)
Eurozone
1,95 % (mind. 5,98 €)
Fremdwährung in EWR
2,54 % (mind. 5,98 €) Die Abhebegebühr besteht aus 1,95 % Gebühr für die Abhebesumme zuzüglich Währungsumrechnungsentgelt in Höhe von 0,59 % auf den Euro-Referenzwechselkurs der Europäischen Zentralbank
Außerhalb EWR / Weltweit
3,7 % (mind. 5,98 €) Die Abhebegebühr besteht aus 1,95 % Gebühr für die Abhebesumme zuzüglich 1,75 % Auslandseinsatzentgelt.
mind. 5,98 €
Kostenlos zwischen 14-18 Jahren
Absolute Kostenkontrolle
Kostenlose bargeldlose Zahlungen in der Euro-Zone
Kein Einkommensnachweis erforderlich
Flexibel aufladen
Kostenfrei nur zwischen 14-18 und in Verbindung mit StartKonto
Kostenlos nur mit Aktivstatus: ab einem monatlichen Geldeingang von 700 € (3 Monate in Folge und dann dauerhaft) oder bis zum Alter von 28 Jahren.Neukunden erhalten in den ersten 3 Monaten den Aktivstatus, wenn sie kein anderes Girokonto bei der DKB haben oder in den vergangenen zwölf Monaten hatten.Ohne Aktivstatus fallen Kontoführungsgebühren von 4,50 € an.
Bargeld
0 €
Deutschland
0 €
Eurozone
0 €
Fremdwährung in EWR
2,2 %
Außerhalb EWR / Weltweit
2,2 %
Hinweis
Der kostenlose Bargeldbezug im In-und Ausland gilt nur für Kunden mit Aktivstatus. Diesen erhält man nur mit einem regelmäßigen monatlichen Geldeingang von 700 €.Ohne Aktivstatus fallen Gebühren von 2,20 % an.
50 € Mindestbetrag für Bargeldabhebungen am Geldautomaten. Ist der verfügbare Betrag niedriger, können auch geringere Beträge ausgezahlt werden. Fremdwährungen sind von diesem Mindestbetrag ausgenommen.
Eine digitale Mastercard Debit ist bei bunq Free ohne Jahresgebühr enthalten.
Bargeld
2,99 €
Deutschland
2,99 €
Eurozone
2,99 €
Fremdwährung in EWR
2,99 € + 0 % Währungsumrechnung
Außerhalb EWR / Weltweit
2,99 € + 0 % Währungsumrechnung
Hinweis
Bargeldabhebungen kosten jeweils 2,99 € und sind nur an Geldautomaten möglich, die kontaktlose Abhebungen per Apple Pay oder Google Pay unterstützen. Zusätzlich können Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen.
Kostenloses Bankkonto ohne monatliche Grundgebühr
Kostenlose digitale Mastercard Debit
Deutsche IBAN bei Kontoeröffnung aus Deutschland
Keine SCHUFA-Prüfung
Englische Website, App und Kontoeröffnung
Unterstützt Apple Pay und Google Pay
Bis zu 3,01 % variable Zinsen über das separate bunq Sparkonto
Bei Auswahl der 100 % Rückzahlung per automatisierter monatlicher Lastschrift fallen 2 € Kartennutzungsgebühr pro Monat an.
Bargeld
0 €
Deutschland
0 €
Eurozone
0 €
Fremdwährung in EWR
0 €
Außerhalb EWR / Weltweit
0 €
Hinweis
Mindestbetrag für Bargeldabhebungen: 50 €
eff. Sollzins
21,21 %
30 € StartguthabenVoraussetzung ist die Einwilligung für die Zusendung von Informationen zu Produkten und Dienstleistungen von Barclays. Erhalt des Startguthabens bei einem Umsatz von mindestens 100 € innerhalb der ersten vier Wochen nach Erhalt der Kreditkarte.
2,54 % (mind. 5,98 €) Die Abhebegebühr besteht aus 1,95 % Gebühr für die Abhebesumme zuzüglich Währungsumrechnungsentgelt in Höhe von 0,59 % auf den Euro-Referenzwechselkurs der Europäischen Zentralbank
Außerhalb EWR / Weltweit
3,7 % (mind. 5,98 €) Die Abhebegebühr besteht aus 1,95 % Gebühr für die Abhebesumme zuzüglich 1,75 % Auslandseinsatzentgelt.
4 kostenlose Abhebungen pro Monat inklusive, danach: 3,5 % (mind. 5,95 €) Für „Gratis-Cash“ gelten folgende Voraussetzungen: Sie unterhalten ein Girokonto bei der TARGOBANK mit mindestens 600,00 € Geldeingang in einer Summe pro Monat oder Sie haben ein Guthaben von mindestens 75.000,00 € bei der TARGOBANK.
Für Ihre Kreditkarte muss ein SEPA-Mandat/Zahlungsauftrag von diesem Girokonto bestehen.
Sollzins bei Bargeldverfügungen (Barabhebung, Überweisungen/Geldtransfers, Kauf von Kryptowährungen), 24,69 % p.a. Effektivzins ab Transaktionstag, nominal pro Monat
eff. Sollzins
24,69 %
Vorteile und Rabatte in Hilton-Hotels durch Hilton Gold
Keine Fremdwährungsgebühr
Kostenloses Reiseversicherungspaket
Umfangreiches Bonusprogramm
Hohe Sollzinsen bei Teilrückzahlung und Geldabhebungen
4 kostenlose Abhebungen pro Monat inklusive, danach: 3,5 % (mind. 5,95 €) Für „Gratis-Cash“ gelten folgende Voraussetzungen: Sie unterhalten ein Girokonto bei der TARGOBANK mit mindestens 600,00 € Geldeingang in einer Summe pro Monat oder Sie haben ein Guthaben von mindestens 75.000,00 € bei der TARGOBANK.
12 kostenlose Abhebungen pro Jahr inklusive, danach: 1,95 % (mind. 5,98 €)
Eurozone
2 kostenlose Abhebungen pro Monat inklusive, danach: 1,95 % (mind. 5,98 €) 25 kostenlose Abhebungen im Ausland pro Jahr pro Karte
Fremdwährung in EWR
2 kostenlose Abhebungen pro Monat inklusive, danach: 2,54 % (mind. 5,98 €) 25 kostenlose Abhebungen im Ausland pro Jahr pro Karte
Die Abhebegebühr besteht aus 1,95 % Gebühr für die Abhebesumme zuzüglich Währungsumrechnungsentgelt in Höhe von 0,59 % auf den Euro-Referenzwechselkurs der Europäischen Zentralbank
Außerhalb EWR / Weltweit
2 kostenlose Abhebungen pro Monat inklusive, danach: 3,7 % (mind. 5,98 €) 25 kostenlose Abhebungen im Ausland pro Jahr pro Karte
Die Abhebegebühr besteht aus 1,95 % Gebühr für die Abhebesumme zuzüglich 1,75 % Auslandseinsatzentgelt.
eff. Sollzins
10,2 %
Jährlich 12 x kostenloser Bargeldbezug in Deutschland
Jährlich 25 x kostenloser Bargeldbezug im Ausland
Kostenlose bargeldlose Zahlungen in der Euro-Zone
Umfassendes Versicherungspaket
Priority Pass
Weltweite Akzeptanz durch Duo aus Mastercard und Visa
Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.
Netzwerk oder Herausgeber: Wer wofür verantwortlich ist
Visa und Mastercard geben selbst keine Karten aus. Beide betreiben ein Vier-Parteien-System mit vier Beteiligten: Ihnen als Karteninhaber, der kartenausgebenden Bank (Issuer), der Bank des Händlers (Acquirer) und dem Händler. Das Netzwerk stellt Regeln, Marke und technische Abwicklung – alles Übrige legt der Herausgeber fest.
Deshalb können sich zwei Visa-Karten verschiedener Banken in Jahresgebühr, Fremdwährungsentgelt, Verfügungsrahmen und Versicherungsschutz völlig unterscheiden. Verglichen wird sinnvoll also nicht zwischen den Netzwerken, sondern zwischen den Herausgebern – etwa DKB, Advanzia, comdirect, Hanseatic Bank, easybank (früher Barclays), ADAC, N26, Postbank und Consorsbank.
Warum Visa und Mastercard überall gehen und Amex nicht
Der Grund liegt beim Preis für den Händler. Seit dem 9. Dezember 2015 deckelt die Verordnung (EU) 2015/751 die Interbankenentgelte bei Verbraucherkarten auf 0,2 % des Zahlbetrags bei Debitkarten (Art. 3) und 0,3 % bei Kreditkarten (Art. 4). Reine Drei-Parteien-Systeme wie American Express und Diners Club sind nach Art. 1 Abs. 3 Buchst. c ausgenommen und dürfen mehr berechnen – deshalb akzeptieren viele Geschäfte sie nicht. Vergibt ein solches System Lizenzen an andere Zahlungsdienstleister oder gibt es Karten über Co-Branding-Partner aus, gilt es nach Art. 1 Abs. 5 als Vier-Parteien-System und fällt unter dieselben Obergrenzen.
Aufschläge für Kartenzahlung sind unwirksam
Nach § 270a BGB ist eine Vereinbarung unwirksam, die Sie zu einem Entgelt für die Nutzung einer Zahlungskarte verpflichtet – soweit die Verordnung (EU) 2015/751 anwendbar ist. Bei Amex- und Diners-Club-Karten in reiner Drei-Parteien-Konstellation greift dieser Schutz nicht zwingend.
Im Geschäftsjahr bis zum 30. September 2025 wickelte Visa nach eigenem Form 10-K ein Gesamtvolumen von 17 Billionen US-Dollar ab. Im Umlauf waren knapp 5 Milliarden Visa-Zahlungscredentials, nutzbar an mehr als 175 Millionen Akzeptanzstellen in über 200 Ländern; rund 14.500 Finanzinstitute sind angebunden. Seine Anfänge datiert Visa selbst auf 1958, den Start der BankAmericard.
Weltweit ist Visa dennoch nicht das größte Netzwerk: Nach der Zahl der ausgegebenen Karten führt laut dem Branchendienst Nilson Report Chinas UnionPay mit rund 56 %, vor Visa mit etwa 25 % und Mastercard mit rund 17 % (Daten Ende 2023). Nur bei der Zahl der Transaktionen liegt Visa vorn. In Deutschland und Europa spielt UnionPay keine Rolle – hier hat Visa die breiteste Akzeptanz.
Linktipp
Für weitere Informationen können Sie auch unsere Vergleichsseite speziell für Kreditkarten besuchen:
Das Visa-Logo sagt nichts über die Abrechnung aus. Eine Visa-Debitkarte bucht jeden Umsatz sofort vom Girokonto ab, eine Visa-Kreditkarte sammelt die Umsätze bis zur Monatsabrechnung. Für Mietwagen und Hotels verlangen viele Anbieter deshalb eine echte Kreditkarte: Bei ihr wird die Kaution nur auf dem Kreditrahmen reserviert, bei einer Debitkarte dagegen echtes Guthaben auf dem Girokonto gesperrt – viele Vermieter schließen Debitkarten deshalb von vornherein aus. Laut der Bundesbank-Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland 2025“ besitzen 25 % der Girokontoinhaber eine Visa-Debitkarte. Dass Debit- und Kreditkarte dasselbe Visa-Logo tragen, macht die Unterscheidung im Alltag schwer.
Vorteile
Flächendeckende Akzeptanz in Deutschland, praktisch gleichauf mit Mastercard, und in über 200 Ländern
Von fast jeder Bank erhältlich, oft ohne Grundgebühr
Einheitliches 3-D-Secure-Verfahren „Visa Secure“
Nachteile
Keine eigenen Leistungen – Versicherungen hängen allein am Herausgeber
Debit- und Kreditkarten sehen gleich aus, werden aber unterschiedlich akzeptiert
Stufen wie Classic, Gold oder Platinum sind Marketingnamen ohne feste Leistung
Mastercard: im Alltag gleichauf mit Visa
Ende 2025 waren nach dem Form 10-K 2025 rund 3,4 Milliarden Karten mit Mastercard-Marke im Umlauf, das Bruttovolumen lag bei etwa 10,6 Billionen US-Dollar. Abgerechnet wird in mehr als 150 Währungen und in über 220 Ländern. Eine exakte Zahl der Akzeptanzstellen nennt Mastercard nicht, sondern spricht von „hunderten Millionen“ weltweit.
Zur Historie kursiert eine hartnäckige Falschangabe: Die erste US-Bankkreditkarte gab 1951 die New Yorker Franklin National Bank aus – mit Mastercard hat sie nichts zu tun. Mastercard International Incorporated entstand 1966 als Interbank Card Association; heutiger Sitz ist Purchase im Bundesstaat New York.
Maestro ist Geschichte – und war nie eine Kreditkarte
Seit dem 1. Juli 2023 geben Banken und Sparkassen keine neuen Maestro-Karten mehr aus. Bestehende Karten laufen bis zum Ablaufdatum weiter und werden durch die Debit Mastercard ersetzt. Maestro war ein Debitsystem, keine Kreditkarte – Mastercard schließt Maestro und Cirrus in der eigenen Kartenstatistik ausdrücklich aus.
Für die Online-Freigabe nutzt Mastercard heute „Identity Check“ auf Basis von EMV 3-D Secure. Der frühere Markenname SecureCode wird nicht mehr verwendet; wo er noch auftaucht, ist die Information veraltet.
Vorteile
Akzeptanz auf Visa-Niveau, in einigen Ländern etwas breiter
Sehr viele Co-Branding-Karten mit Bonus- und Rabattprogrammen
Debit Mastercard ersetzt die Maestro-Funktion und funktioniert auch online
Nachteile
Wie bei Visa keine eigenen Leistungen – alles hängt am Herausgeber
Zusätze wie Gold oder World Elite garantieren kein Leistungspaket
Der Wechsel von Maestro auf Debit Mastercard bringt teils neue Entgelte mit sich
American Express: starke Pakete, schwächere Akzeptanz
American Express punktet mit Leistungspaketen, nicht mit AkzeptanzFoto: winhorse / iStock
American Express ist deutlich kleiner, als sein Bekanntheitsgrad vermuten lässt. Ende 2025 waren nach dem Form 10-K 2025 86,6 Millionen eigene Amex-Karten im Umlauf, dazu 66,2 Millionen von Partnerbanken ausgegebene Karten – zusammen rund 153 Millionen gegenüber 3,4 Milliarden bei Mastercard und knapp 5 Milliarden bei Visa. Amex selbst nennt in seinen Risikofaktoren die „dominante Position“ von Visa und Mastercard.
Eine exakte Akzeptanzzahl für Deutschland veröffentlicht Amex nicht, sondern spricht von mehreren hunderttausend Adressen, darunter Aldi, Edeka, Rewe, dm, IKEA, MediaMarkt, Amazon und Zalando. Bei kleinen Händlern, Handwerkern und in der Gastronomie fehlt Amex dagegen häufig – eine Zweitkarte von Visa oder Mastercard ist praktisch Pflicht.
American Express in Deutschland: Privatkarten und Jahresgebühr
Karte
Jahresgebühr
Kern des Leistungspakets
Blue Card
0 €
Einstiegskarte, im Wesentlichen Zahlungsmittel
PAYBACK American Express
0 €
Punktesammeln ohne Grundgebühr
American Express Card (grün)
60 €
Kartenentgelt wird monatlich abgebucht; ab dem zweiten Jahr entgeltfrei ab 9.000 € Jahresumsatz; Einkaufsschutz und 90 Tage Rückgaberecht
Gold Card
240 €
erste Stufe mit Auslandsreise-Krankenversicherung und Reiserücktrittsschutz
Platinum Card
720 €
zusätzlich Reisegepäck-, Reise-Privathaftpflicht- und Reise-Unfallversicherung sowie Lounge-Zugang
Centurion Card („Black Card“)
nicht veröffentlicht
nur auf Einladung; Amex weist die Konditionen öffentlich nicht aus
Hinweis: Abrechnung monatlich. Dazu kommen 2 % Fremdwährungsentgelt im EWR außerhalb der Eurozone, 2 % außerhalb des EWR sowie je Bargeldabhebung, mindestens . Angegeben sind die Werte der Gold Card; Stand August 2026 sind sie bei allen Privatkarten identisch.
Reiseschutz gibt es erst ab der Gold Card
Die Blue Card enthält als einzige Versicherungsleistung eine weltweite Verkehrsmittel-Unfallversicherung. Die grüne American Express Card ergänzt ein 90-tägiges Rückgaberecht samt Einkaufsschutz gegen Diebstahl und Beschädigung – beide Karten aber ohne Auslandsreise-Krankenversicherung und ohneReiserücktrittsversicherung. Auslandsreise-Kranken-, Reiserücktrittskosten- und Reisekomfort-Versicherung beginnen bei der Gold Card; Reisegepäck- und Reise-Privathaftpflicht-Versicherung kommen erst bei der Platinum Card dazu. Wer sich mit einer günstigen Amex im Ausland versichert glaubt, steht im Krankheitsfall ohne Deckung da. Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen Ihrer konkreten Karte – oder schließen Sie eine Auslandsreisekrankenversicherung separat ab.
Die Amex-Privatkarten im direkten Vergleich; die Spitzenkarte haben wir gesondert geprüft unter American Express Platinum:
American Express Blue Card
Jahresgebühr
0 €
Bargeld
4 %
Deutschland
4 % (mind. 5 €)
Eurozone
4 % (mind. 5 €)
Fremdwährung in EWR
4 % (mind. 5 €)
Außerhalb EWR / Weltweit
4 % (mind. 5 €)
mind. 5 €
25 € StartguthabenInnerhalb der ersten 6 Monate nach Kartenerhalt einen Umsatz von mindestens 1.200 €. Bitte beachten Sie die Bedingungen auf der Anbieterseite.
Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.
Vorteile
Umfangreichste Versicherungs- und Servicepakete ab der Gold Card
Membership-Rewards-Punkte und starke Partnerprogramme
Charge-Prinzip: Umsätze werden gesammelt und monatlich vollständig ausgeglichen
Nachteile
Lückenhafte Akzeptanz, besonders bei kleinen Händlern
Jahresgebühr ab der grünen Karte, hohe Gebühr für die Premiumstufen
Fremdwährungs- und Bargeldentgelte über dem Marktdurchschnitt
Zweitkarte eines anderen Netzwerks faktisch notwendig
Diners Club: Nische mit Lounge-Fokus
In Deutschland ist die Akzeptanz von Diners Club noch recht niedrig.Foto: nevodka / iStock
Diners Club wurde 1950 gegründet und gilt als erste universell einsetzbare Zahlkarte; sie funktionierte von Anfang an als Charge Card mit monatlichem Vollausgleich, nicht als Kreditkarte mit Ratenoption. Heute gehört Diners Club International zu Discover Financial Services und damit seit dem Abschluss der Übernahme am 18. Mai 2025 zu Capital One. Discover und Diners Club werden nach offizieller Angabe gemeinsam in mehr als 185 Ländern und Territorien akzeptiert; kursierende Zahlen zu Akzeptanzstellen widersprechen sich und sind mit Vorsicht zu behandeln.
In Deutschland gibt nicht Diners Club selbst die Karten aus, sondern die österreichische card complete Service Bank AG. Für Privatkunden stehen die Classic Card für 74,90 €, die Golf Card für 96,30 € und die Vintage Card für 149,90 € im Jahr zur Wahl (Stand: August 2026), dazu Corporate Card und Travel Account für Firmenkunden. Ältere Kartennamen aus früheren Portfolios gibt es nicht mehr.
Sinnvoll ist die Karte für Vielflieger, die den Lounge-Zugang tatsächlich nutzen, und für Firmen mit zentraler Reisekostenabrechnung – als Hauptkarte taugt sie in Deutschland nicht. Geht es Ihnen vor allem um Lounges, vergleichen Sie vorher Kreditkarten mit Priority Pass und Gold- und Platinkarten.
Was Nutzer über die Anbieter berichten
Belastbare Nutzerurteile gibt es nur zu den Anbietern, die selbst Karten ausgeben und selbst den Service leisten – also zu American Express und zu card complete als Diners-Club-Herausgeber. Der greifbarste öffentliche Gradmesser sind die Bewertungen ihrer Apps:
App-Bewertungen der kartenausgebenden Anbieter
App
Bewertung im Apple App Store
Zahl der Bewertungen
Amex Deutschland (American Express)
4,8 von 5
rund 140.000 (Store Deutschland)
complete Control (card complete, Diners Club)
4,6 von 5
rund 52.000 im Store Österreich, rund 440 im Store Deutschland
Diners Club (Discover Financial Services)
–
im Store Deutschland bislang keine
Quelle: Apple App Store, abgefragt über die öffentliche iTunes-Search-Schnittstelle. „–“ bedeutet: zu wenige Bewertungen für einen Durchschnittswert. Stand: August 2026.
Im Google Play Store kommt die Amex-Deutschland-App auf 4,7 von 5 bei rund 21.000 Rezensionen (Stand: August 2026). Diese Werte messen allerdings die App und den digitalen Service – nicht die Karte, die Konditionen oder die Schadenregulierung der Versicherungen.
Zwei Muster lassen sich daraus ablesen. Erstens: American Express betreibt in Deutschland eine große, aktive Kartenbasis mit einem digital gut bewerteten Service. Zweitens: Diners Club ist hierzulande eine Randerscheinung – die deutsche Nutzerbasis von card complete ist gemessen an Österreich sehr klein, und die Diners-Club-App hat im deutschen Store bis heute keine Bewertung gesammelt.
Der wiederkehrende Kritikpunkt an American Express taucht in App-Noten dagegen gar nicht auf: die Akzeptanzlücke im Handel. Amex selbst benennt im Form 10-K die dominante Position von Visa und Mastercard als Geschäftsrisiko und veröffentlicht für Deutschland keine Akzeptanzzahl, sondern nennt nur eine Größenordnung.
Für Visa und Mastercard gibt es keine vergleichbaren Erfahrungswerte, und das liegt an der Konstruktion: Beide geben keine Karten aus. App, Hotline, Sperrservice und Reklamationsbearbeitung kommen von Ihrer Bank. Erfahrungsberichte zu „Visa“ oder „Mastercard“ betreffen deshalb fast immer den Herausgeber, nicht das Netzwerk.
Wie verbreitet die Kreditkarte in Deutschland wirklich ist
Nach der Bundesbank-Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland 2025“ besitzen 50 % der Befragten eine Kreditkarte inklusive Prepaid-Varianten, 98 % haben mindestens eine Debitkarte. Bezahlt wird damit seltener, als der Besitz vermuten lässt: Auf die Kreditkarte entfallen 4,7 % aller Transaktionen und 8,7 % des Umsatzes – Tendenz fallend, 2020 waren es noch 10,8 %.
Stark ist die Karte dort, wo Vorautorisierung und Käuferschutz zählen: online kommt sie auf 15 % der Transaktionen und 19 % des Umsatzes, und in Apple Pay ist sie mit 52 % die am häufigsten hinterlegte Karte – vor girocard (40 %) und Visa-Debit (32 %). In den Bezahl-Apps der Banken dominiert dagegen die girocard mit 77 %.
Vier Kostenfallen, die bei jedem Anbieter lauern
Unabhängig vom Logo entstehen Kosten immer an denselben vier Stellen:
Jahresgebühr: hängt allein am Herausgeber. Viele Banken erlassen sie ab einem Mindestumsatz oder mit Girokonto – prüfen Sie, ob Sie die Bedingung dauerhaft erfüllen. Karten ohne Grundgebühr zeigt unsere Übersicht kostenlose Kreditkarten.
Fremdwährungsentgelt: Außerhalb der Eurozone rechnen viele Karten einen prozentualen Aufschlag ab. Seit der Verordnung (EU) 2019/518 muss er als Prozentwert auf den letzten verfügbaren Euro-Referenzkurs der EZB ausgewiesen werden. Lehnen Sie im Ausland die angebotene „Abrechnung in Euro“ (Dynamic Currency Conversion) ab: Der Kurs des Terminalbetreibers ist fast immer schlechter.
Bargeld am Automaten: üblich ist ein Prozentsatz der Abhebung mit Mindestbetrag. Bei Karten mit Kreditfunktion laufen Sollzinsen oft ab dem Abhebungstag, auch wenn Sie sonst vollständig ausgleichen.
Teilzahlung und Revolving: die teuerste Falle. Für echte Kreditkartenkredite zahlten private Haushalte im Juni 2026 durchschnittlich 17,24 % effektiven Jahreszins (Bundesbank, MFI-Zinsstatistik, Neugeschäft, Reihe SUD132, vorläufiger Wert); im Juni 2024 waren es 18,67 %.
Ist die Teilzahlung aktiv, wird nur ein kleiner Teil der Rechnung abgebucht – der Rest bleibt als Kredit stehen und wird verzinst. Stellen Sie im Online-Banking auf vollständigen monatlichen Ausgleich um: Dann bleibt die Stundung bis zur Abrechnung zinslos. Wie das Modell funktioniert, erklären wir bei den Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion.
Sicherheit und Haftung: Was Ihnen gesetzlich zusteht
Diese Schutzregeln gelten bei allen vier Anbietern gleich, weil sie im Gesetz stehen und nicht in den Kartenbedingungen:
Zwei-Faktor-Authentifizierung: Beim Online-Kontozugriff und beim Auslösen elektronischer Zahlungen ist eine starke Kundenauthentifizierung Pflicht (§ 55 ZAG). Nötig sind zwei von drei unabhängigen Elementen – Wissen, Besitz und Inhärenz, also etwa Passwort, Smartphone und Fingerabdruck. Im Handel läuft das über 3-D Secure: bei Mastercard als Identity Check, bei Visa als Visa Secure.
Kontaktlos ohne PIN: möglich bis 50 € je Zahlung. Zusätzlich gilt eine Grenze von fünf aufeinanderfolgenden Zahlungen ohne Authentifizierung oder 150 € kumuliert – danach verlangt das Terminal die PIN (Art. 11 der Delegierten Verordnung (EU) 2018/389).
Haftung bei Missbrauch: Nach Verlust oder Diebstahl haften Sie für nicht autorisierte Zahlungen grundsätzlich nur bis 50 € (§ 675v BGB). Unbegrenzt haften Sie nur bei betrügerischer Absicht oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung; hat Ihr Zahlungsdienstleister keine starke Kundenauthentifizierung verlangt, haften Sie gar nicht – es sei denn, Sie haben selbst betrügerisch gehandelt (§ 675v Abs. 4 BGB).
Erstattung: Die Bank muss den Betrag unverzüglich erstatten – spätestens bis zum Ende des Geschäftstags, der auf die Anzeige folgt (§ 675u BGB).
Sperren: Karte sofort über den Sperrnotruf 116 116 oder die Banking-App sperren, aus dem Ausland unter +49 116 116.
Welcher Anbieter passt zu Ihnen?
Anbieterwahl nach Nutzungsprofil
Ihr Profil
Sinnvolle Wahl
Worauf Sie achten sollten
Alltag in Deutschland
Visa oder Mastercard
Karte ohne Jahresgebühr, Teilzahlung deaktiviert
Fernreisen
Visa oder Mastercard als Hauptkarte
Fremdwährungs- und Bargeldentgelt vergleichen, Zweitkarte getrennt aufbewahren
Der Anbieter ist das Zahlungsnetzwerk – Visa, Mastercard, American Express oder Diners Club. Der Herausgeber ist die Bank, die Ihnen die Karte gibt und über Preis, Verfügungsrahmen, Versicherungen und Abrechnung entscheidet. Bei American Express und Diners Club fallen beide Rollen häufig zusammen.
Welcher Anbieter wird in Deutschland am besten akzeptiert?
Visa und Mastercard, mit sehr geringem Abstand zueinander: Wo Karten akzeptiert werden, werden fast immer beide angenommen. American Express fehlt vor allem bei kleinen Händlern, Diners Club ist hierzulande selten.
Ist eine Visa-Debitkarte eine Kreditkarte?
Nein. Sie trägt das Visa-Logo und funktioniert online ähnlich, bucht Umsätze aber sofort vom Girokonto ab. Für Mietwagen- und Hotelkautionen wird sie häufig nicht akzeptiert.
Bleibt mein Anbieter, wenn ich die Bank wechsle?
Nicht zwangsläufig. Die Karte gehört zum Konto: Kündigen Sie das Konto, endet in der Regel auch die Karte. Welches Netzwerk Sie danach nutzen, hängt vom Angebot der neuen Bank ab.
Wie viele Kreditkarten sind sinnvoll?
Für die meisten Haushalte reicht eine Karte von Visa oder Mastercard. Eine zweite Karte eines anderen Netzwerks lohnt sich für Vielreisende – als Reserve bei Verlust, Sperrung oder fehlender Akzeptanz. Jede weitere Karte kostet Gebühr und Übersicht.
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Charlotte RuzanskiCharlotte Ruzanski recherchiert für onlinevergleich24.de detailliert die Konditionen und spezifischen Angebote von Kreditkarten, Geschäftskonten, Mobilfunkverträgen für unterschiedliche Anwender und Unternehmensformen (Freiberufler, GmbH, UG etc.). Ihre...Mehr erfahren