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Finom Solo Geschäftskonto
0 € / Jahr
Entspricht ca. 0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.
Solo ist die einzige Finom-Stufe ohne Grundgebühr – und die einzige, die nicht jeder eröffnen kann. Freiberufler, Gewerbetreibende und Einzelunternehmer bekommen ein Geschäftskonto mit deutscher IBAN, Rechnungstool und Belegverwaltung für 0 € im Monat. Eine GmbH, eine UG oder eine GbR nimmt Finom in diesem Tarif nicht an.
Kostenlos heißt hier: ein Nutzer, ein Unterkonto, eine virtuelle Karte. Überweisungen sind bis zu einem monatlichen Volumen frei, danach kostet jede etwas, und Bargeld ist der teuerste Posten des Tarifs.
Konten mit ähnlichem Zuschnitt direkt zum Vergleichen:
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung):
108 € / Jahr (128,52 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 9 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
11 € / Monat (13,09 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
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- Grundpreis: 0 € im Monat, dauerhaft und ohne Mindestlaufzeit (Stand: 6. September 2026)
- Offen für: Freiberufler, Gewerbetreibende und Einzelunternehmer – nicht für eingetragene Kaufleute, nicht für Gesellschaften, nicht für Unternehmen in Gründung
- Ausstattung: ein Nutzerzugang, 1 Wallet mit eigener IBAN, eine kostenlose virtuelle Visa-Debitkarte
- Überweisungen: ausgehende SEPA-Zahlungen bis 2.500 € Monatsvolumen ohne Entgelt
- Nicht enthalten: physische Karte, Cashback, Bargeldeinzahlung, Kreditkarte, Kontokorrentkredit
Wer den Solo-Tarif überhaupt bekommt
Finom beschreibt Solo im eigenen Hilfezentrum als Einstiegsoption „für Freiberufler:innen und neu eingetragene Unternehmen“, ausgelegt auf einen einzigen Nutzer. Unsere Produktdatenbank führt für diesen Tarif drei zugelassene Gruppen: Freiberufler, Gewerbetreibende und Einzelunternehmer. Alles andere ist gesperrt – eingetragene Kaufleute ebenso wie GmbH, UG, GbR, OHG, KG oder Genossenschaft.
Der Punkt entscheidet mehr als der Preis. Wer heute allein arbeitet, aber im nächsten Jahr eine UG gründen will, kann das Konto nicht mitnehmen: Für eine Gesellschaft in Gründung beginnt Finom erst beim Basic-Tarif. Umgekehrt spricht nichts dagegen, mit Solo zu starten und später aufzustocken.
Bei der Registrierung wählen sowohl Freiberufler als auch gewerblich Selbstständige die Option „Ich bin Freelancer“; Finom begründet das damit, dass beide als natürliche Personen handeln und nicht als juristische. Was die beiden Gruppen steuerlich unterscheidet und welche Konten sonst für sie infrage kommen, steht im Ratgeber Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige.
Was das kostenlose Konto tatsächlich kostet
Der Grundpreis ist null, ohne Mindestlaufzeit und ohne Mindestumsatz. Bezahlt wird an drei anderen Stellen: bei Überweisungen oberhalb des Freivolumens, bei Auslandszahlungen und beim Bargeld.
| Grundgebühr p. M. |
0 € Jahresabo (Vorauszahlung):0 € / Jahr Entspricht ca. 0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 0 € / Monat Monatliche Abrechnung |
|
SEPA-Überweisung SEPAZahlungen in Deutschland und im Europäischer Zahlungsraum inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
|
|---|---|
| Kostenlos bis | 2.500 € Volumen |
| SEPA-Gebühr |
0,3 % Gebühr: 0,3 %Begrenzung: Max. 150 €0,3 % Gebühr – Bei mehr als 2.000 € Umsatz / Monat |
| Sofortüberweisung |
0,3 % Hinweis: 0,3 % Gebühr – Bei mehr als 2.000 € Umsatz / Monat |
|
SWIFT-Überweisung SWIFTInternationale Zahlungen ins nicht Europäische Ausland oder in anderen Währungen. |
|
| Ausgehende SWIFT Überweisung | 5 € + 1 %* |
| Eingehende SWIFT Überweisung | 5 €* |
Finom zählt bei den Überweisungen keine Buchungen, sondern Euro. Bis zu einem Volumen von 2.500 € im Abrechnungszeitraum kosten ausgehende SEPA-Zahlungen nichts, gleich wie viele es sind. Darüber berechnet Finom im Solo-Tarif 2 € zuzüglich 0,3 % je Überweisung, höchstens 150 € (Stand: 6. September 2026). Für einen Freiberufler mit einer Handvoll Zahlungen im Monat ist das folgenlos; wer Waren einkauft und dabei fünfstellige Beträge überweist, verlässt den Freibereich schnell.
Auslandszahlungen laufen über SWIFT. Eine ausgehende Überweisung kostet 5 € Grundentgelt und zusätzlich 1 % vom Betrag – der höchste Satz aller Finom-Tarife. Eingehende SWIFT-Zahlungen kosten pauschal 5 €.
Einzahlen können Sie bei Finom überhaupt nicht: Der Anbieter hat keine Filialen und keine Partner-Kasse, und im eigenen Hilfezentrum steht dazu ein klares „Nein, derzeit bietet FINOM keine Möglichkeit, eine Bareinzahlung vorzunehmen.“ Abheben ist an Automaten mit Visa-Zeichen möglich, aber gestaffelt nach dem Betrag, den Sie im Abrechnungszeitraum schon abgehoben haben. Finom gliedert diese Gebühr auf der Preisseite in vier Stufen – bis 2.000 €, bis 5.000 €, bis 10.000 € und darüber –, nennt die zugehörigen Prozentsätze aber nur in der vollständigen Preistabelle, die am 6. September 2026 nicht abrufbar war. Unsere Produktdatenbank führt für den Solo-Tarif 1 % bis 500 €, 3 % bis 2.000 €, 5 % bis 5.000 € und 8 % darüber. Lassen Sie sich die geltende Staffel vor dem Abschluss zeigen.
Ein Nutzer, ein Wallet, eine Karte
Der Name ist Programm. Solo ist auf eine Person ausgelegt; Team-Zugänge, Rollen und Freigaben gibt es erst in den höheren Stufen. Dazu kommt genau 1 Wallet – so nennt Finom die Unterkonten mit eigener IBAN –, sodass sich Steuerrücklage und Betriebsgeld nicht auf zwei Konten trennen lassen.
Bei den Karten ist Solo die einzige Stufe ohne kostenlose physische Karte: enthalten ist eine virtuelle Visa-Debitkarte je Nutzer, die Sie in der App sofort erstellen. Eine physische Karte müssen Sie kostenpflichtig bestellen; was eine gewöhnliche Karte kostet, weist die Preisseite nicht aus, für die Prime Card nennt sie 14,99 € (Stand: 6. September 2026). Cashback auf Kartenumsätze zahlt Finom im Solo-Tarif nicht – die beworbenen Prozente beginnen erst eine Stufe höher.
| Merkmal | Solo | Basic |
|---|---|---|
| Grundpreis im Monat | 0 € | 8 €, im Jahresabo 7 € |
| Nutzerzugänge | 1 | 2 |
| Wallets mit eigener IBAN | 1 | 2 |
| Physische Visa-Karten je Nutzer | 0 | 1 |
| Kostenfreies SEPA-Volumen | 2.500 € | 25.000 € |
| Ausgehende Auslandszahlung | 1 % | 0,5 % |
| Cashback | 0 % | 1 % |
| Antwortzeit im Chat | bis zu 1 Werktag | bis zu 3 Stunden |
| Rechtsformen | nur Freiberufler, Gewerbetreibende, Einzelunternehmer | zusätzlich Gesellschaften und Unternehmen in Gründung |
| Preise, Karten, Cashback und Supportzeiten nach der Preisseite finom.co/de-de/pricing/, abgerufen am 6. September 2026; alle Beträge ohne Umsatzsteuer. Wallets, Freivolumen und Auslandssätze als Livewerte aus unserer Produktdatenbank. Oberhalb von Basic führt Finom vier weitere Stufen: Smart, Core, Pro und Grow. | ||
Buchhaltung: der eigentliche Grund für dieses Konto
Ein Konto ohne Grundgebühr gibt es auch bei anderen Anbietern. Was Solo davon abhebt, ist der Werkzeugkasten, der ohne Aufpreis mitläuft: Rechnungen schreiben und versenden, Zahlungseingänge automatisch der passenden Rechnung zuordnen, Belege digital ablegen. Für elektronische Rechnungen nennt Finom eine „rechtskonforme Lösung zur elektronischen Rechnungsstellung“ – seit Anfang 2025 müssen deutsche Unternehmen solche Rechnungen empfangen können. Welche Formate der Anbieter unterstützt, sagt er in seinen öffentlichen Texten nicht.
Bei den Schnittstellen ist die Quellenlage uneinheitlich: Unsere Produktdatenbank führt DATEV, LexOffice und sevDesk sowie einen eigenen Zugang für die Buchhaltung auch für den Solo-Tarif; das Finom-Hilfezentrum erwähnt die Integrationen dagegen bei keinem einzelnen Tarif. Wenn Ihr Steuerbüro einen eigenen Zugang braucht, klären Sie das vor der Eröffnung. Welche Konten sonst mit Buchhaltung kommen, zeigt der Ratgeber Geschäftskonto mit Buchhaltung.
Im eigenen Hilfezentrum schreibt der Anbieter: „Einige nationale Zahlungsvorgänge wie z. B. Steuerzahlungen werden ebenfalls noch nicht unterstützt.“ Für ein Konto, dessen Stärke die Buchhaltung ist, ist das eine ungewöhnliche Lücke – wer die Umsatzsteuer-Vorauszahlung per Lastschriftmandat abwickelt, sollte das vorher prüfen (Stand: 6. September 2026).
Kein Bankkonto: was das für Ihr Guthaben heißt
Hinter der Marke steht kein Kreditinstitut. Wer der Vertragspartner ist, steht im Kleingedruckten der Preisseite: Die Zahlungs- und E-Geld-Dienste erbringt die Finom Payments BV, „von der De Nederlandsche Bank als E-Geld-Institut unter der Nummer R180074 lizenziert“. Die gesetzliche Einlagensicherung erfasst nach § 1 EinSiG nur Kreditinstitute; der Entschädigungsbetrag von 100.000 € aus § 8 EinSiG greift hier also nicht. An seine Stelle tritt die Pflicht, Kundengelder getrennt vom Firmenvermögen zu verwahren: kein Entschädigungsanspruch mit gesetzlicher Frist, sondern ein Herausgabeanspruch, dessen Dauer vom Insolvenzverfahren abhängt.
Für ein Konto mit vierstelligem Bestand ist der Unterschied verschmerzbar, für die Rücklage einer ganzen Jahressteuer nicht. Wie sich Lizenz, Aufsicht und Guthabenschutz bei Finom im Einzelnen darstellen, steht ausführlich auf der Anbieterseite zu Finom; den Unterschied zwischen den Anbietertypen erklärt unsere Übersicht der Geschäftskonto-Anbieter.
Kontoeröffnung: Ausweis, Steuernummer, Video-Ident
Die Anmeldung läuft vollständig online. Sie legen einen Zugang an, wählen die Rechtsform „Freelancer“, geben Branche, Tätigkeit und Steuernummer an und legitimieren sich per Video-Ident mit dem Smartphone. Finom wirbt damit, dass sich das Konto „in wenigen Minuten“ einrichten lässt und „sofort einsatzbereit“ ist; bei Freiberuflern entfällt die Prüfung von Unternehmensdokumenten, weil es keine gibt.
Ob dabei die Schufa abgefragt wird, sagt Finom in seinen öffentlich zugänglichen Texten nicht; in unserer Produktdatenbank ist der Anbieter ohne Schufa-Abfrage hinterlegt. Das bleibt damit eine Datenbank- und keine Anbieterangabe. Welche Anbieter ausdrücklich darauf verzichten, führt der Ratgeber Geschäftskonto ohne Schufa auf; die Unterlagen je Rechtsform listet der Ratgeber Geschäftskonto eröffnen.
Finom Solo: Vorteile und Nachteile
- Dauerhaft ohne Grundgebühr, ohne Mindestumsatz und ohne Laufzeit
- Deutsche IBAN und ein Wallet mit eigener Kontonummer
- Rechnungstool, Belegverwaltung und E-Rechnung ohne Aufpreis
- Ausgehende SEPA-Zahlungen bis zum Freivolumen ohne Stückgebühr
- Virtuelle Visa-Debitkarte sofort nach der Eröffnung nutzbar
- Kontoeröffnung online, Legitimation per Video-Ident
- Multibanking: externe Konten lassen sich im selben Dashboard führen
- Nur für Freiberufler, Gewerbetreibende und Einzelunternehmer – Gesellschaften sind ausgeschlossen
- Nur ein Nutzerzugang, keine Rollen- und Rechteverwaltung
- Keine kostenlose physische Karte und kein Cashback
- Höchster Auslandssatz aller Finom-Tarife
- Bargeld lässt sich nicht einzahlen, Abhebungen sind gestaffelt teuer
- Keine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen und kein Kontokorrentkredit
- Keine gesetzliche Einlagensicherung, sondern getrennt verwahrte Kundengelder
- Support antwortet im Chat erst am nächsten Werktag
Alternativen zum Solo-Konto
Innerhalb von Finom ist die Alternative der Basic-Tarif: Er kostet 8 € im Monat, öffnet das Konto für fast alle Rechtsformen, bringt eine physische Karte, einen zweiten Nutzerzugang, 1 % Cashback und das zehnfache SEPA-Freivolumen (Stand: 6. September 2026). Wer nur wegen der Rechtsform wechselt, zahlt also nicht für Luxus, sondern für Zulassung.
Außerhalb von Finom kommen für dieselbe Zielgruppe drei Konten infrage: FYRST Base läuft unter der Banklizenz der Deutsche Bank AG und bringt damit die gesetzliche Einlagensicherung mit, Qonto Basic rechnet nach Stückzahl statt nach Volumen, und N26 Business Standard ist ebenfalls ein Bankkonto, allerdings ohne Buchhaltungsfunktionen. Für Betriebe mit Bargeld in der Kasse führt der Weg ohnehin zu einer Filialbank wie der Postbank.
| Profil | Empfehlung | Weiterlesen |
|---|---|---|
| Freiberufler, der allein arbeitet und Rechnungen schreibt | Finom Solo deckt genau diesen Fall ab | Konto für Freiberufler |
| Einzelunternehmer, der demnächst eine UG oder GmbH gründet | gleich mit Finom Basic anfangen – Solo nimmt Gesellschaften nicht an | Finom Basic |
| Selbstständiger, dem die gesetzliche Einlagensicherung wichtig ist | ein Konto bei einer Bank statt bei einem E-Geld-Institut | FYRST Base |
| Betrieb, der regelmäßig Bargeld einnimmt | Finom scheidet aus – Einzahlungen sind nicht vorgesehen | Postbank Geschäftskonto |
| Wer viele kleine Zahlungen leistet statt weniger großer | Volumenmodell schlägt Stückpreis – Solo bleibt vorn | Qonto Basic |
| Zuordnung nach den Zulassungsregeln und Konditionen der genannten Anbieter, Stand: 6. September 2026. | ||
Zielgruppe, Ausstattung und Grenzen des Solo-Tarifs stammen aus dem Finom-Hilfezentrum, Preise und Kartenzahlen aus der Preisseite von Finom, beide abgerufen am 6. September 2026. Wallet-Zahl, Freivolumen und Auslandsentgelt sind Livewerte aus unserer Produktdatenbank. Was sich nicht bestätigen ließ, ist an Ort und Stelle gekennzeichnet.
Häufig gestellte Fragen
Der Grundpreis beträgt 0 € im Monat, ohne Mindestlaufzeit und ohne Mindestumsatz (Stand: 6. September 2026). Kosten entstehen erst bei ausgehenden SEPA-Zahlungen oberhalb des monatlichen Freivolumens, bei Auslandsüberweisungen, bei Bargeldabhebungen und bei einer physischen Karte.
Nein. Der Solo-Tarif steht nur Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Einzelunternehmern offen. Gesellschaften und Unternehmen in Gründung beginnen bei Finom im Basic-Tarif.
Nicht kostenlos. Enthalten ist eine virtuelle Visa-Debitkarte je Nutzer; eine physische Karte müssen Sie kostenpflichtig bestellen. Ab dem Basic-Tarif ist eine physische Karte je Nutzer enthalten.
Nein. Finom bietet nach eigener Aussage keine Möglichkeit zur Bareinzahlung; Geld kommt nur per Überweisung auf das Konto. Abheben können Sie an Automaten mit Visa-Zeichen, allerdings gebührenpflichtig und nach Betrag gestaffelt.
Nicht im Sinne der Einlagensicherung: Die greift nur bei Kreditinstituten, und die Konten führt ein E-Geld-Institut. Ihr Guthaben muss getrennt vom Firmenvermögen verwahrt werden – im Insolvenzfall haben Sie einen Anspruch auf dieses Geld, aber keine Entschädigung mit gesetzlicher Frist.
Schon die nächste Stufe öffnet das Konto für Gesellschaften und bringt einen zweiten Nutzerzugang, eine physische Karte, Cashback und das zehnfache Freivolumen. Welche Stufe was leistet, zeigt die Übersicht auf der Finom-Anbieterseite.
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